| 16.53 Uhr

MLB
Baseball-Stars liefern sich wüste Prügelei

Fotos: Bryce Harper prügelt sich mit Hunter Strickland
Fotos: Bryce Harper prügelt sich mit Hunter Strickland FOTO: ap, BM
Düsseldorf. Rüde Szenen in der nordamerikanischen Baseball-Liga (MLB): Statt Bällen flogen Fäuste beim Duell zwischen den Francisco Giants und den Washington Nationals. Mittendrin Superstar Bryce Harper. Der Ursprung der Prügelei liegt bereits drei Jahre zurück. 

Harper, ein Superstar der Liga und MVP-Kandidat, verlor völlig die Fassung. Kurz zuvor hatte ihm Giants-Pitcher Hunter Strickland mit knapp 98 Meilen pro Stunde den Ball an die Hüfte geworfen. Offensichtlich mit Absicht. Harper warf seinen Schläger weg, dann seinen Helm, und ging auf seinen Gegenspieler los. 

Der Beginn einer Massenkeilerei, in der wenige Sekunden später etliche Spieler involviert waren. Nach Beruhigung der Szene wurden die beiden Streithähne des Feldes verwiesen. Sowohl Harper als auch Strickland dürfen mit saftigen Strafen rechnen. Verletzte gab es zum Glück nicht.

Der Ursprung der Szene liegt dabei allerdings schon drei Jahre zurück. In der Play-off-Serie 2014 trafen beide aufeinander und Harper schlug zwei Homeruns gegen Strickland.

"Das war vor drei Jahren, ich glaube über 1000 Tage her. Ich weiß nicht, warum er daran denkt. Ich habe einfach rot gesehen", erklärte Harper. "Man will natürlich nicht gesperrt werden oder so, aber manchmal muss man sich einfach den Pitcher schnappen und darf nicht zögern". Strickland verteidigte sich hinterher damit, dass er den Ball nur nach innen werfen wollte. 

Zuspruch erhielt Harper von seinem Coach Dusty Baker: "Das sah für mich nach Absicht aus. Was soll ein Mann denn machen? Er ist kein Sandsack, sondern ein Mensch mit Emotionen."

Das Spiel gewannen die Washington Nationals schließlich mit 31:22. 

 

 

 

 

 

(dbr)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

MLB: Baseball-Stars liefern sich wüste Prügelei


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.