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Basketball
Absichtliche Foulspiele werden in der NBA härter bestraft

New York. Aufgrund von immer mehr absichtlichen Foulspielen an schwachen Freiwurfschützen in der nordamerikanischen Basketballliga NBA hat der Verband zwei Regeln angepasst. Wer in Zukunft diese Strategie in den letzten zwei Minuten eines jeden Viertels und der Verlängerung anwendet, wird mit einem Freiwurf und erneutem Ballbesitz des Gegners bestraft. Dies teilte die NBA am Mittwoch mit. Bislang galt die Regel nur für die letzten beiden Minuten im letzten Viertel und der Verlängerung. Auch bei Foulspielen im sogenannten "Inbound-Play", wenn der Ball noch nicht im Spiel ist, hat in der neuen Spielzeit einen Freiwurf und Ballbesitz für das Team das Gefoulten zur Folge. Laut NBA-Commissioner Adam Silver soll es durch die Anpassungen 45 Prozent weniger Fouls geben. Kritik am neuen Regelwerk gab es umgehend. Marc Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks um Superstar Dirk Nowitziki, schimpfte bei "ESPN": "Inkompetenz zu belohnen ist niemals eine gute Geschäftsstrategie." Auch NBA-Boss Silver wirkte bei einer Veranstaltung in Las Vegas nicht gerade überzeugt und sprach lediglich von einem "Kompromiss".

 

(dpa)
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