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Basketball in der NBA
Nowitzki und Dallas gewinnen Overtime-Krimi gegen Denver

Nowitzki und Dallas schlagen Denver in Overtime-Krimi
Nowitzki und Dallas schlagen Denver in Overtime-Krimi FOTO: afp, rm
Dallas. Superstar Dirk Nowitzki (37) ist mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ein hart umkämpfter Sieg gelungen.

Gegen die Denver Nuggets setzten sich die Texaner nach einer Leistungssteigerung 122:116 nach Verlängerung durch und machten den 31. Saisonerfolg perfekt. Nowitzki steuerte 20 Punkte sowie 13 Rebounds bei, Top-Scorer Chandler Parsons kam auf 27 Zähler für Dallas. Für die Mavericks war es bereits das zehnte Spiel, das in die Overtime ging – Ligarekord.

Dabei war es schon ein kleines Wunder, dass es überhaupt so weit kam. Denn nach einer miserablen ersten Halbzeit lag Dallas zwischenzeitlich mit 23 Punkten zurück. Dank Parsons starteten die Texaner im dritten Viertel allerdings eine Aufholjagd. In der Verlängerung avancierte dann Raymond Felton mit acht Punkten zum Matchwinner für die Mavericks, bei denen Zugang David Lee mit 14 Punkten und 14 Rebounds ein starkes Double-Double hinlegte.

"Wir haben uns reingehängt und einen Weg gefunden", lobte Mavs-Trainer Rick Carlisle, nachdem das Publikum sein Team ausgebuht hatte. "Das war berechtigt. Wir haben fürchterlich gespielt", gab Felton zu.

Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder (22) fand derweil mit den Atlanta Hawks in die Erfolgsspur zurück. Nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander bezwang Atlanta die Chicago Bulls mit 103:88. Schröder spielte unauffällig und kam in 14:24 Minuten Einsatzzeit auf lediglich sieben Punkte.

Dank einer 43-Punkte-Gala von Kyle Lowry setzten sich die Toronto Raptors im Spitzenspiel der Eastern Conference 99:97 gegen die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James durch.

Nowitzki-Boss plädiert für weiter entfernte Dreierlinie

Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, hat sich unterdessen für eine Verschiebung der Dreipunkte-Linie ausgesprochen. "Es ist mittlerweile zu nah", sagte der 57 Jahre alte Milliardär: "Ich denke, es gäbe dann nicht weniger Würfe, aber das Können würde mehr belohnt, und mehr Raum auf dem Feld würde frei."

Sechs bis sieben Zoll (15,24 bis 17,78 cm) würde Cuban die Linie nach hinten versetzen. Momentan verläuft sie in der NBA in 7,24 m Entfernung zum Korb, im Bereich der Spielfeld-Ecken sind es 6,70 m. In dieser Saison fallen in der besten Liga der Welt mehr Dreier als jemals zuvor. Der Rekord liegt bei 55.137 Dreiern in einer Spielzeit, in dieser Saison könnten es laut einer ESPN-Hochrechnung etwa 58.500 werden.

(sid)
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