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NBA 16/17
Mavericks verlieren ohne Nowitzki in letzter Zehntelsekunde

Ohne verletzten Nowitzki: Dallas Mavericks unterliegen Houston Rockets
Ohne verletzten Nowitzki: Dallas Mavericks unterliegen Houston Rockets FOTO: ap, RJC
Houston. Die Dallas Mavericks kassierten in letzter Sekunde ein 92:93 bei den Houston Rockets. Superstar Dirk Nowitzki fehlte erneut bei den Mavs. Einen Rückkehrtermin ließ Trainer Rick Carlisle offen.

Die Dallas Mavericks haben ohne den verletzten Basketball-Superstar Dirk Nowitzki auch ihr drittes Spiel in der nordamerikanischen Profiliga NBA verloren. Im Texas-Duell bei den Houston Rockets machte Top-Scorer James Harden (28 Punkte) am Sonntagabend (Ortszeit) mit einem verwandelten Freiwurf 0,1 Sekunden vor dem Ende die 92:93 (53:63)-Niederlage perfekt. Bester Werfer für Dallas war Wesley Matthews mit 25 Zählern.

Nowitzki machte zwar die Reise nach Houston mit, musste aber nach der Trainingseinheit am Morgen passen. "Ich hatte Krämpfe. Ich konnte nichts bei mir behalten und war wirklich nicht in der Verfassung zu spielen", sagte Nowitzki, der sich schon seit Tagen mit diesem Problem herumschleppt. Die Probleme mit seiner Achillessehne sind dagegen nicht so schwerwiegend wie zunächst befürchtet. "Das ist nicht so schlimm", sagte Nowitzki.

Anscheinend hat sich Nowitzki den Virus bei seinen Kindern eingefangen. "Ich bin nicht sicher. Aber die Kinder schleppen ja alles Mögliche mit nach Hause. Das ist normal", sagte Nowitzki. In seiner Abwesenheit war Wesley Matthews der beste Werfer bei Dallas (25 Punkte), bei den Rockets glänzte James Harden mit 28 Punkten.

Die Magenbeschwerden hatten bereits Nowitzkis Einsatz beim ersten Mavericks-Heimspiel am Freitag - ebenfalls gegen die Rocktes - verhindert. Über die Hintergründe konnte der Würzburger am Sonntag nur spekulieren. "Ich bin mir nicht sicher, aber offensichtlich bringen meine Kinder alles Mögliche von der Schule mit", teilte der 38-Jährige mit. "Darüber war ich traurig, weil Heim-Auftaktspiele immer etwas Besonderes sind."

Immer besser ins Rollen kommen die Golden State Warriors. Der große NBA-Favorit gewann bei den Phoenix Suns mit 106:100 (55:57). Neuzugang Kevin Durant (37) und Stephen Curry (28) überzeugten erneut.

Auch Durants Ex-Club Oklahoma City Thunder sorgt weiterhin für Furore. Star Russell Westbrook gelang beim 113:96-Erfolg über die Los Angeles Lakers mit 33 Punkten, 12 Rebounds und 16 Assists im dritten Spiel das zweite Triple-Double. So früh schaffte dies zuletzt Magic Johnson (LA Lakers) in der Saison 1982/83.

(dpa)
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