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NBA
Jordan entscheidet sich für Nowitzki und die Mavericks

Dirk Nowitzki überzeugt DeAndre Jordan von Wechsel nach Dallas
DeAndre Jordan wechselt von den Clippers zu den Mavericks. FOTO: ap
Dallas. Die Dallas Mavericks um Superstar Dirk Nowitzki haben offenbar auf dem Transfermarkt der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den ersehnten großen Coup gelandet. Wie der US-Sender ESPN unter Berufung auf Quellen aus der Liga berichtet, haben sich die Mavs mit Starcenter DeAndre Jordan auf einen Vertrag geeinigt.

Demnach stimmte der 27-Jährige, der nach sieben Saisons bei den Los Angeles Clippers zum vertragslosen "Free Agent" geworden war, einem vierjährigen Engagement bei den Mavericks zu, das ihm 80 Millionen US-Dollar (72 Millionen Euro) einbringt. Dank einer Klausel kann der gebürtige Texaner nach drei Jahren aus dem Vertrag aussteigen.

Mavericks-Besitzer Mark Cuban bestätigte den Deal. "Wir denken, dass er über Jahre unser bester Spieler sein wird. Ein echter Franchise Player für den Rest seiner Karriere", sagte Cuban.

Der 2,11-m-Hüne führte die Liga in der vergangenen Saison mit 15,0 Rebounds pro Spiel an, gemeinsam mit Blake Griffin und Spielmacher Chris Paul bildete er eines der gefürchtetsten Trios der NBA – dennoch scheiterten die Clippers im NBA-Viertelfinale an den Houston Rockets. Jordan stand bei diversen Teams auf dem Wunschzettel, darunter die Los Angeles Lakers und die New York Knicks.

Offenbar war Nowitzki das größte Pfund der Mavericks bei den Gesprächen mit dem Double-Double-Monster. Der gebürtige Würzburger unterbrach extra seinen Familienurlaub, um Jordan von einem Wechsel zu den Texanern zu überzeugen. Bei den Gesprächen mit den Clippers soll dagegen kein Spieler anwesend gewesen sein, hieß es. Jordan beerbt Tyson Chandler, der zu den Phoenix Suns wechselt.

Neben Jordan schlossen die Mavericks auch die Lücke, die Kombo-Guard Monta Ellis mit seinem Wechsel zu den Indiana Pacers hinterlassen hat. Wesley Matthews von den Portland Trail Blaizers losgeeist und nach Dallas gelockt. Matthews hatte sich in der vergangenen Saison im Duell mit den Mavericks im März einen Achillessehnenriss zugezogen, soll aber zu Beginn der neuen Spielzeit schon wieder auf dem Parkett stehen. Matthews' Stärke ist der Distanzwurf: Fast 40 Prozent seiner Dreier finden den Weg ins Ziel. In Portland wurde Matthews "Iron Man" genannt, weil er trotz mehrerer Blessuren 250 Spiele am Stück bestritt.

(sid/seeg)
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