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Basketball in der NBA
Mavericks verlieren nach Wurf-Debakel in Miami

Dallas geht in Miami unter
Dallas geht in Miami unter FOTO: ap
Miami. Zum Jahresende hatten die Dallas Mavericks um den deutschen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki noch mit dem 114:91 gegen Meister Golden State Warriors geglänzt. Der Start in 2016 in der nordamerikanischen Profiliga NBA geriet zum Debakel.

Bei Miami Heat kamen die Texaner mit 82:106 in der Nacht zum Samstag unter die Räder. "Das war offensiv wie defensiv einfach schlecht", sagte Nowitzki zum Ende der vier Spiele anhaltenden Siegesserie. Nach der 14. Niederlage bei 19 Siegen bleiben die "Mavs" auf Platz fünf im Westen.

Dallas-Coach Rick Carlisle war nach dem enttäuschen Auftritt in Florida restlos bedient. "Der Hauptgrund für den Klassenunterschied war einfach, dass Miami viel aggressiver und fokussierter war als wir. So kann man nicht gewinnen", analysierte der erfahrene Trainer.
"Wir haben zwar versucht, weiter zu kämpfen, doch immer wenn wir die Chance auf einen Run hatten, haben wir entweder einen dummen Fehler gemacht oder sie haben einen schwierigen Wurf getroffen", fügte Nowitzki an.

Der 37 Jahre alte Würzburger passte sich dem Niveau seiner Mitspieler an. Nowitzki kam nur auf elf Punkte, lediglich vier seiner 14 Würfe aus dem Feld fanden den Weg durch die Reuse. Zaza Pachulia war mit dem 18. Double-Double der Saison (14 Punkte, 13 Rebounds) Bester der "Mavs". Die Wurfquote der Texaner lag mit 36,4 Prozent unter dem Durchschnitt. Noch schlechter sah es bei den Drei-Punkte-Würfen mit 22,6 Prozent aus. Immerhin kehrte Deron Williams nach Verletzung ins Team zurück. Devin Harris schied dagegen angeschlagen aus.

Dallas verlor die Partie schon im ersten Viertel, das mit 10:22 verloren ging. Die Texaner fanden auch in der Folge nie ihren Rhythmus. Ganz anders trumpfte Miami auf. Allen voran Heat-Center Hassan Whiteside, der 25 Punkte erzielte und noch 19 Rebounds sicherte.

Die Partie in Miami hatte am Neujahrstag einen prominenten Besucher: Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton saß am Spielfeldrand und freute sich sichtlich über jede gelungene Aktion der Gastgeber. Vor der Partie hatte Miami Hamilton ein Heat-Trikot mit seiner F1-Startnummer 44 überreicht.

(seeg/dpa/sid)
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