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Mavericks-Erfolg in der NBA
Nowitzki dank Papa Barea weiter auf Play-off-Kurs

Nowitzki bei Dallas-Sieg in Detroit zweitbester Werfer
Nowitzki bei Dallas-Sieg in Detroit zweitbester Werfer FOTO: ap
Detroit/Atlanta. Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks bleiben in der NBA auf Play-off-Kurs. Der 98:89-Erfolg bei den Detroit Pistons war der dritte Sieg in Serie und das vorläufige Ende einer wochenlangen Krise in der besten Basketball-Liga der Welt.

Nowitzki steuerte dazu starke 19 Punkte bei und wurde damit nur von Spielmacher J.J. Barea übertroffen, der auf 29 Punkte kam. Das Besondere daran: Barea war erst am Vorabend Vater einer Tochter geworden. "Das war fantastisch", sagte der Mann des Abends. "Jeder hat sich in der Kabine für mich gefreut und über meine Tochter gesprochen. Das hat mich wirklich gepusht."

Houston sitzt Dallas im Nacken

Sicher fühlen können sich die Mavericks im Kampf um die Play-off-Plätze allerdings noch nicht. Als Tabellensiebter der Western Conference haben sie nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Houston Rockets auf dem ersten Nicht-Play-off-Platz. Nowitzki war das für den Moment jedoch egal. "Das war ein harter Fight", sagte der deutsche Superstar. "J.J. war großartig heute. Und ich denke, auch defensiv haben wir ein solides Spiel gezeigt."

In der Eastern Conference verlor Dennis Schröder mit den Atlanta Hawks das Spitzenspiel gegen die Cleveland Cavaliers nur knapp. Nach Verlängerung mussten sich die Hawks daheim mit 108:110 geschlagen geben. Schröder trat dabei nicht sonderlich in Erscheinung, spielte nur knapp 14 Minuten und kam auf sieben Punkte. Bester Schütze für Atlanta war Paul Millsap (29), ebenso viele Zähler erzielte Superstar LeBron James für den Vizemeister aus Cleveland, der in der "All Time Scoring"-Liste Oscar Robertson überholte und mit 26.718 Karriere-Punkten nun der elftbeste Schütze in der NBA-Geschichte ist. Nowitzki liegt mit 29.395 Zählern auf Rang sechs.

Die Hawks hatten zeitweise schon mit 21 Punkten zurückgelegen, retteten sich durch eine starke Aufholjagd aber noch in die Verlängerung. Durch die Niederlage dort fielen sie in der Tabelle von Platz drei auf vier zurück. Für die Play-offs hat sich das Team aus dem Bundesstaat Georgia aber bereits qualifiziert. Trotzdem meinte Trainer Mike Budenholzer: "Wir müssen besser werden – jeder von uns."

Heimserie der Warriors reißt nach 54 Siegen

NBA-Champion Golden State Warriors verlor erstmals seit 14 Monaten wieder ein Heimspiel. Nach 54 Erfolgen in Serie in der Oracle Arena unterlagen die Kalifornier den Boston Celtics 106:109. Superstar Stephen Curry verfehlte kurz vor der Schlusssirene einen Drei-Punkte-Wurf, der den Gastgebern eine Verlängerung ermöglicht hätte. "Es war einfach nicht unser Abend", sagte Curry, der mit 29 Punkten bester Werfer der Warriors war. Auf Seiten der Celtics erzielten gleich drei Spieler 20 oder mehr Punkte: Isaiah Thomas (22), Evan Turner (21) und Jared Sullinger (20) führten Boston zum überraschenden Sieg.

Die letzte Heimniederlage der Warriors datiert vom 27. Januar 2015, damals waren die Chicago Bulls in Oakland erfolgreich. Golden State führt die Western Conference weiter mit 68:8 Siegen an. Von den verbleibenden sechs Spielen vor den Playoffs müsste das Team fünf gewinnen, um den Rekord der Bulls für die beste Vorrundenbilanz aus der Saison 1995/96 zu brechen.

(seeg/spol/dpa)
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