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NBA
Nowitzkis Mavs müssen dritte Niederlage in Folge hinnehmen

Mavericks unterliegen im Texas-Derby den Spurs
Mavericks unterliegen im Texas-Derby den Spurs FOTO: ap
Köln. Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks haben auch das dritte Spiel auf ihrem Auswärtstrip in der NBA verloren. Bei den San Antonio Spurs unterlag das Team um den Superstar aus Würzburg mit 83:88. Dallas war in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils in der ersten Runde der Play-offs am texanischen Rivalen gescheitert.

Auch für Dennis Schröder läuft es derzeit nicht. Mit den Atlanta Hawks kassierte der Braunschweiger bei den Minnesota Timberwolves ein 95:99 und damit die sechste Niederlage aus den vergangenen zehn Spielen. Schröder (22) traf nur einen von acht Würfen aus dem Feld und kam in 14:28 Minuten auf zwei Punkte. Es war die geringste Einsatzzeit für Schröder in dieser Saison.

Nowitzki spielte 35:24 Minuten, auch die Trefferquote stimmte. Mit 13 Punkten und starken 14 Rebounds gelang dem ersten deutschen NBA-Champion das dritte Double-Double der aktuellen Spielzeit. Dallas lief lange einem Rückstand hinterher, war 30 Sekunden vor Schluss aber bis auf einen Punkt dran. Auf einen Dreier von Spurs-Forward Kawhi Leonard, mit 26 Punkten bester Werfer des Spiels, hatten die Mavericks aber keine Antwort mehr.

Nationalspieler Tibor Pleiß gehörte erneut nicht zum Kader der Utah Jazz, die 102:91 bei den Los Angeles Clippers gewannen.

Superstar LeBron James zog in der Liste der besten NBA-Scorer mit 25.298 Punkten an Reggie Miller (25.279) vorbei und steht nun auf Platz 18. Beim 99:103 seiner Cleveland Cavaliers bei den Toronto Raptors kam James auf 24 Zähler. Für Vizemeister Cleveland war es im 15. Saisonspiel die vierte Niederlage.

Mit der 26. Niederlage in Serie egalisierten die Philadelphia 76ers ihren eigenen Negativrekord. Das Schlusslicht unterlag bei Rekordmeister Boston Celtics 80:84. 

Die Sixers haben in der aktuellen Spielzeit ihre ersten 16 Begegnungen verloren, genau wie im Vorjahr. Eine solch grauenhafte Bilanz hat noch kein anderes Team geschafft. Bis zum schlechtesten Start der NBA-Geschichte ist es auch nicht mehr weit. 2009/10 kassierten die New Jersey Nets (heute Brooklyn Nets) zum Auftakt 18 Pleiten in Serie.

"Ich will nicht hören, an wie vielen Negativserien ich beteiligt war", sagte Brett Brown, seit 2013 Trainer in Philadelphia. Die Sixers führten Anfang des Schlussviertels mit elf Punkten, schafften es aber doch, auch dieses Spiel zu verlieren.

(sid)
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