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"Da muss man alles hinterfragen"
Nowitzki kritisiert Personalpolitik der Mavericks

Nowitzki scheitert mit Dallas an Oklahoma
Nowitzki scheitert mit Dallas an Oklahoma FOTO: dpa, lws ms
Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat die Personalpolitik seiner Dallas Mavericks aus der nordamerikanischen Profiliga NBA mit scharfen Worten kritisiert.

"Da muss man alles hinterfragen. Bin ich es, mit dem die Leute nicht spielen wollen? Ist es der Coach, für den keiner spielen will? Oder ist es Mark (Klubbesitzer Mark Cuban, d. Red.), der die Meistermannschaft von 2011 auseinandergerissen hat und dem Berater und Spieler deshalb böse sind?", sagte Nowitzki der Bild am Sonntag.

"Keiner weiß es wirklich. Wir waren in den letzten fünf Jahren immer an den ganz großen Fischen dran, haben ihnen aber im Endeffekt nur geholfen, ihren Marktwert zu steigern. Mehr haben wir nicht erreicht", führte der 38-Jährige weiter aus.

In den vergangenen Jahren hatten die Mavericks zahlreiche Spitzenspieler im Visier, und Nowitzki verzichtete für mögliche Transfers immer wieder auf Gehalt - dennoch ging der Champion von 2011 meist leer aus. "Andere können gerne mehr verdienen. Wichtiger ist es mir, in einer Mannschaft zu stehen, die gewinnt", sagte der sechstbeste Scorer der NBA-Geschichte.

(sid)
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