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NBA-Transfercoup sorgt für Entsetzen
Fans sollen Wut über Durants Wechsel sinnvoll verarbeiten

Das ist Kevin Durant
Das ist Kevin Durant FOTO: dpa, Larry W. Smith
Enes Kanter, türkischer Basketballer in Diensten von Oklahoma City Thunder, hat den Fans des NBA-Klubs einen Weg aufgezeigt, ihre Wut über den Wechsel von Superstar Kevin Durant zu den Golden State Warriors sinnvoll zu verarbeiten.

Kanter twitterte ein Foto, auf dem er bei einem Durant-Trikot die erste Ziffer der Nummer 35 überklebte und den Namen mit dem von Victor Oladipo, Neuzugang der Thunder, überschrieb. "Vergeudet und verbrennt nicht noch mehr Trikots", schrieb Kanter zu seinem Bild.  

Der Wechsel von Durant zu den Golden State Warriors hat in der NBA für Angst und Schrecken gesorgt. Unter den Profis aus der Basketball-Liga machte sich nach Bekanntgabe des Deals schnell ungläubige Verwunderung breit. Und auch bei den OKC-Fans hat die Verkündung des Wechsels zu heftigen Reaktionen geführt. 

So steckte ein Fan von Durants bisherigem Klub Oklahoma City Thunder sein Durant-Trikot in Brand und postete ein Video davon auf Twitter. Zudem beschimpfte er den 27-Jährigen als Verräter.

Der MVP von 2014 war zuvor aus seinem Vertrag bei OKC ausgestiegen und war als Free Agent in der Lage gewesen, sich seinen künftigen Klub auszusuchen.

Bei den Warriors soll Durant einen mit 54,3 Millionen Dollar (48,67 Millionen Euro) dotierten Zweijahresvertrag bekommen. Leicht fällt dem 27-Jährigen der Abschied aus Oklahoma nicht: "Es tut mir weh, dass ich mit meiner Entscheidung viele Menschen enttäusche. Aber ich glaube, es ist zu diesem Zeitpunkt das Richtige für mich und meine Karriere." Ein schwacher Trost für alle enttäuschten OKC-Fans.

(old/sid)
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