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NFL
Drei Trainer-Opfer am "Black Monday"

Fragen und Antworten zu den Play-offs
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San Francisco. Der berüchtigte "Black Monday" in der amerikanischen Football-Profiliga NFL hat die ersten drei Trainerjobs gekostet. Nach dem letzten Spieltag der Regular Season trat Tom Coughlin bei den New York Giants zurück, dem Team des deutschen Legionärs Markus Kuhn.

Zuvor hatten bereits die San Francisco 49ers ihren Headcoach Jim Tomsula entlassen, die Cleveland Browns trennten sich von Mike Pettine.

Coughlin war zwölf Spielzeiten Headcoach in New York und führte das Team zu zwei Super-Bowl-Siegen (2007 und 2011). Doch nach drei Jahren, in denen sich die Giants nicht für die Play-offs qualifizieren konnten, entschied sich der 69-Jährige zu diesem Schritt.

"Ich denke, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist für mich, meine Familie und die Giants", sagte Coughlin. Sein deutscher Schützling Kuhn dankte ihm. "Toller Coach und ein noch besserer Mensch. Danke TC für alles, was du mir auf und neben dem Feld beigebracht hast", schrieb Kuhn bei Instagram.

Tomsula hatte mit seinem Team zuvor noch einen 19:16-Sieg nach Verlängerung gegen die St. Louis Rams errungen. Da es erst der sechste Saisonsieg war, kam er aber zu spät für den Einzug in die Play-offs und einen Verbleib des Coaches. Tomsula war erst im vergangenen Januar nach acht Jahren als Assistenztrainer zum Headcoach aufgestiegen.

Gar nur drei Siege holte Cleveland unter Pettine, der auch sein letztes Spiel mit 12:28 gegen die Pittsburgh Steelers verlor. Auch General Manager Ray Farmer wurde entlassen. Pettine war in Cleveland zwei Jahre im Amt.

(sid)
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