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Wegen Hymnen-Protest
Seahawks lassen Probetraining mit Kaepernick platzen

NFL: Wechsel von Colin Kaepernick zu Seattle Seahawks droht zu scheitern
Colin Kaepernick (mitte) steht nach seinem Hymnenprotest nach wie vor ohne NFL-Job da. FOTO: ap, JC
Seattle. Der Hymnen-Protest bereitet Colin Kaepernick weiterhin Schwierigkeiten, einen neuen NFL-Klub zu finden. Wie ESPN berichtet, sagten die Seattle Seahawks nun ein geplantes Probetraining ab, weil sich der Quarterback weigerte zu garantieren, dass er künftig beim Abspielen der Nationalhymne nicht mehr kniet.

Kaepernick (30) war in der Saison 2016/17 vor den Spielen der US-Profiliga NFL auf die Knie gegangen, um gegen Polizeigewalt und Rassendiskriminierung im Land zu protestieren. Für die darauffolgende Spielzeit erhielt er bei keinem Klub einen Vertrag.

Die Seahawks nahmen vor zwei Wochen Kontakt zu Kaepernick auf. Ob er doch noch eine Chance bekommt, ist offen. Der Spielmacher hatte die San Francisco 49ers in den Super Bowl 2013 geführt (31:34 gegen die Baltimore Ravens).

(sid)
 
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