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Auch deutsche Städte interessiert
NFL will mehr Spiele im Ausland

Die deutschen Titelträger in den US-Ligen
Die deutschen Titelträger in den US-Ligen FOTO: dpa, st cs soe
New York. Die National Football League NFL will künftig noch mehr Spiele im Ausland austragen. Die Eigner stimmten am Mittwoch (Ortszeit) dafür, Partien auch außerhalb Englands durchzuführen.

Dabei wurde als mögliches Gastgeberland neben Mexiko und Kanada auch Deutschland genannt.

"Wir denken, dass es Zeit ist, unsere internationale Serie in andere Länder zu expandieren und somit auf das wachsende Interesse an unserem Spiel nicht nur in England, sondern auch anderswo rund um den Globus, zu reagieren", sagte Commissioner Roger Goodell.

In dieser Saison werden drei NFL-Spiele im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen. Die NFL ist dort bereits seit 2007 jährlich zu Gast. Von 2018 an sollen Partien im neuen Stadion des Premier-League-Clubs Tottenham Hotspur folgen. Mark Waller, NFL-Vizepräsident für Marketing, betonte, dass man bereits 2016 ein Match außerhalb Englands austragen wolle. Den Spielort wird die Liga noch in diesem Herbst bekanntgeben.

Aus Deutschland hätten zahlreiche Städte Interesse bekundet, hieß es. Als Favorit gilt jedoch Mexiko-Stadt, wo bereits 2005 eine Partie vor 103467 Zuschauern gespielt wurde. 

(dpa)
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