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Eishockey in der NHL
Rieder und Seidenberg siegen – Owetschkin stellt Rekord auf

Owetschkin krönt sich zum besten russischen Torschützen der Geschichte
Owetschkin krönt sich zum besten russischen Torschützen der Geschichte FOTO: afp, ps
Düsseldorf. Eishockey-Nationalspieler Tobias Rieder ist in der Profiliga NHL beim 3:2-Sieg seiner Arizona Coyotes bei Rekordmeister Montreal Canadiens die sechste Torvorlage der Saison gelungen. Alexander Owetschkin löste Sergej Fedorow als besten russischen Torschützen der Geschichte ab.

Dennis Seidenberg und die Boston Bruins feierten einen 4:2-Erfolg über die Minnesota Wild, Torhüter Philipp Grubauer musste bei seinem vierten Einsatz in der laufenden Spielzeit für die Washington Capitals ein 2:3 gegen die Dallas Stars hinnehmen. Dallas ist derzeit das punktbeste Team der Liga.

Stürmer Rieder (22) bereitete das 2:0 durch Shane Doan vor und erhielt 17:54 Minuten Eiszeit. Verteidiger Seidenberg (34) war 17:41 Minuten im Einsatz. Grubauer (23) erhielt ausnahmsweise den Vorzug vor Braden Holtby. Nicht zum Aufgebot der Anaheim Ducks (3:1 bei den Florida Panthers) gehörte Korbinian Holzer.

Superstar Alexander Owetschkin löste Sergej Fedorow in der Profiliga NHL als besten russischen Torschützen der Geschichte ab. Bei der 2:3-Niederlage der Capitals erzielte der 30-Jährige den 484. Treffer seiner Karriere. Fedorow (45), in seiner letzten NHL-Saison 2008/09 bei den Capitals Teamkollege von Owetschkin, kam auf 483 Tore.

"Ohne meine Mannschaftskollegen hätte ich das nie geschafft", sagte Owetschkin: "Ein guter Moment. Leider haben wir das Spiel verloren." Der dreimalige Gewinner der Hart Memorial Trophy für den besten Spieler der Saison hat in der Topliga 777 Spiele absolviert. Sein Freund Fedorow hat bis zu seinem Abschied 1248 Partien absolviert.

Owetschkin hatte schon am 7. November mit seinem Landsmann gleichgezogen, seitdem aber etwas geschwächelt. "Ich wusste, dass es früher oder später passieren wird", sagte der dreimalige Weltmeister. Gegen Dallas traf er zum 2:2.

Rangers' Siegesserie gerissen

Die längste Siegesserie der New York Rangers seit über 40 Jahren ist gerissen: Nach neun Siegen verlor der viermalige Stanley-Cup-Gewinner beim Vorjahresfinalisten Tampa Bay Lightning 1:2 und verpasste damit auch die vereinsinterne Bestmarke von zehn Erfolgen in Serie.

Zuletzt hatten die Rangers in der Saison 1972/73 neunmal hintereinander gewonnen. Die längste Siegesserie der NHL-Geschichte weisen die Pittsburgh Penguins auf (17 Spiele in der Saison 1992/93).

Trotz der Niederlage bleiben die New York Rangers mit 14:3 Siegen die Nummer eins im Osten. Nur die Dallas Stars (16:4) weisen eine noch bessere Bilanz auf. Vor der Pleite gegen Tampa hatten die Rangers zuletzt Ende Oktober bei den Philadelphia Flyers verloren.

(seeg/sid)
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