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Stanley-Cup-Sieger
Kühnhackl fühlt sich noch immer wie im siebten Eishockey-Himmel

Kühnhackl und Penguins ziehen mit dem Stanley Cup durch Pittsburgh
Kühnhackl und Penguins ziehen mit dem Stanley Cup durch Pittsburgh FOTO: ap
Berlin. Sechs Wochen nach dem Gewinn des Stanley Cups hat Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl seinen Erfolg noch immer nicht realisiert. "Ganz ehrlich. Ich kann es immer noch nicht wirklich glauben", sagte der 24-Jährige dem Magazin "Eishockey News".

"Das dauert seine Zeit – entweder bis der Cup jetzt im August nach Landshut kommt oder bis ich im Herbst wieder nach Pittsburgh fliege und der Stanley-Cup-Ring auf meinem Platz liegt."

Im Juni hatte der Sohn des Eishockey-Idols Erich Kühnhackl als dritter Deutscher die Meistertrophäe in der Nordamerika-Liga NHL gewonnen. Mit den Pittsburgh Penguins setzte sich der Stürmer in der Finalserie gegen die San Jose Sharks durch. Der Pokal soll am "15., 16. oder 17." August in seine Heimat Landshut kommen. "Der Termin steht noch nicht genau fest", sagte Kühnhackl. Aber er wisse, dass er ihn in München am Flughafen abholen werde.

Seit dem vergangenen Mittwoch bereitete sich Kühnhackl in Füssen mit der Nationalmannschaft eine Woche lang auf die Olympia-Qualifikation vor. Die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm muss das Turnier vom 1. bis 4. September in Lettland gewinnen, um bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang dabei zu sein. Insgesamt sollen acht NHL-Profis in Riga für Deutschland auflaufen.

(dpa)
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