| 13.41 Uhr

Eishockey-Torwart
Grubauer bezeichnet das NHL-Geschäft als "Viehhandel"

Deutschland nach großem Kampf ausgeschieden
Deutschland nach großem Kampf ausgeschieden FOTO: rtr, AP
Stuttgart. Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat das Eishockey-Geschäft in der nordamerikanischen Profiliga NHL scharf kritisiert. Der Goalie weiß noch nicht, wo er in der kommenden Saison spielt.

"Du hast ein schlechtes Jahr, du hast eine schlechte Woche, und du bist sofort in einer anderen Mannschaft", sagte der 25-Jährige der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag).

Auch Grubauer hatte zu der Auswahl von Spielern gehört, aus der das neue NHL-Team in Las Vegas seine Mannschaft zusammenstellen konnte. Die Golden Knights hatten aber auf ihn verzichtet. "Es ist noch nicht klar, dass das dann auch so bleibt. Vielleicht werden sie noch Spieler austauschen", sagte Grubauer.

Einem Wechsel steht der Rosenheimer offen gegenüber. Sein Vertrag in Washington ist ausgelaufen. Bei den Capitals kam er in der Saison 2016/17 als Ersatz auf 25 Partien. "Es wäre an der Zeit, dass ich irgendwo um einen Nummer-eins-Platz kämpfen könnte", sagte er.

Wie seine deutschen Auswahlkollegen bedauert Grubauer, dass die NHL-Profis nicht an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang teilnehmen dürfen. "Das ist, wie wenn der FC Bayern die Champions League erreicht und dann dort mit der 1b-Mannschaft ran müsste", sagte der NHL-Torwart. Nach dem Playoff-Aus mit den Capitals war Grubauer im Mai zur Heim-WM in Köln nachgereist.

(dpa)
 
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