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"Bronze fühlte sich richtig gut an"

Herr Kamps, Sie standen 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul im deutschen Tor. Das DFB-Team holte Bronze. Was bedeutet Ihnen das?

Kamps Für einen Fußballer gibt es sicherlich auch andere Großereignisse, etwa eine WM oder die Champions League. Trotzdem: Olympia ist für einen Sportler das Größte, was er erleben kann und eine Super-Erfahrung. Die Bronzemedaille fühlte sich richtig gut an - ich wollte sie gar nicht mehr abnehmen.

Wie war das Gefühl, im Olympischen Dorf zu leben?

Kamps Wir Fußballer waren während der Gruppenspiele zunächst an anderen Standorten und kamen erst spät ins Olympische Dorf. Es war spannend, unter all den verschiedenen Sportlern zu sein, andere Wettkämpfe zu erleben und sich Trainingseinheiten anzuschauen.

Wie schätzen Sie den sportliche Wert eines Olympischen Turniers ein?

Kamps Es ist ein Riesenturnier, bei dem viele tolle Talente mitspielen. Für die jungen Spieler ist so etwas eine ganz wichtige Erfahrung.

Haben Sie mit Ihrem früheren Schützling Marc-André ter Stegen, der das deutsche Tor hütet, schon über Olympia gesprochen?

Kamps Nein. Aber ich werde ihm sicher noch sagen, wie geil es ist, bei Olympia dabei zu sein. Es wäre toll, wenn Deutschland mit Marc und unseren jungen Spielern, Julian Korb und Amin Younes, die Qualifikation schafft.

Quelle: RP
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