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Düsseldorf
Verwirrung um Gnabrys Wechsel zu Werder Bremen

Düsseldorf. Eins scheint festzustehen: Fußball-Profi und Olympia-Silbermedaillengewinner Serge Gnabry vom englischen Erstligisten FC Arsenal wechselt in die Bundesliga. Mehrere Medien berichteten gestern, dass der FC Bayern München den 21-Jährigen verpflichten und umgehend für eine Saison an Bundesliga-Konkurrent Werder Bremen ausleihen werde. Das dementierte Bremens Manager Frank Baumann gestern via "Twitter" und erklärte, dass die Norddeutschen Gnabry selbst verpflichten wollen: "Wir haben grundsätzlich eine Einigung mit Arsenal erzielt, aber es ist noch nichts unterschrieben. Mit dem Spieler sind wir uns einig und sind zuversichtlich, dass der Wechsel klappt."

Zuvor hatte in deutschen Medien stundenlang Einigkeit darüber geherrscht, dass der Rekordmeister aus München den Stürmer als eine Art Spekulationsobjekt holen und an Bremen weiterreichen werde. Doch die Gerüchte, die sich zum Teil auch auf vermeintliche Aussagen von Gnabrys Vater Jean-Hermann stützten, stellten sich als falsch heraus. Die fehlerhaften Informationen stammten nicht von ihm, stellte Gnabry Senior klar. "Ich glaube nicht, dass ihn die Bayern kaufen werden", sagte der Vater. Das bestätigte auch Werder-Manager Baumann: "Der FC Bayern spielt bei einem möglichen Wechsel keine Rolle", erklärte er.

Stattdessen soll der Offensiv-Spieler auf direktem Weg in die Hansestadt kommen. "Serge Gnabry möchte gerne für uns spielen, wir sind in aussichtsreichen Gesprächen mit Arsenal", sagte Baumann. Bei Bremen soll Gnabry den verletzten Stürmer Max Kruse ersetzen. "Es könnte morgen Mittag alles vollzogen sein", sagte Baumann gestern. Transfers sind noch bis heute um 18 Uhr möglich. Spätestens dann müssen die Verträge unterschrieben sein.

Weitere Transfers schloss Baumann aus: "Wenn es bei Serge Gnabry nicht klappen sollte, wovon ich nicht ausgehe, werden wir nichts mehr machen." Die Zeit würde auch ein bisschen knapp.

(kron/sid)
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