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Düsseldorf
Volleyballer wittern Olympia-Teilnahme nach Dopingvorfall

Düsseldorf. Für die deutschen Volleyballer könnte der Traum von einer Olympiateilnahme vielleicht doch noch wahr werden. Nach einem positiven Dopingbefund beim russischen Nationalspieler Alexander Markin im Januar beim Qualifikationsturnier in Berlin für die Sommerspiele könnte dem Olympiasieger im schlimmsten Fall die nachträgliche Disqualifikation drohen. Die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen war im Halbfinale an Russland gescheitert und hatte durch die Niederlage im Spiel um Platz drei gegen Weltmeister Polen das Startrecht für das letzte Qualifikationsturnier verpasst. Nur die Russen lösten als Turniersieger das Ticket für Rio de Janeiro direkt.

Bei Markin (25) war die seit dem 1. Januar verbotene Substanz Meldonium nachgewiesen geworden. Eine Mannschaft muss ausgeschlossen werden bei zwei oder mehr positiven Befunden. Bei einem gedopten Spieler liegt die Entscheidung beim IOC, der den Fall am 19. April verhandelt. Noch hat der russische Verband die Öffnung der B-Probe nicht beantragt.

(sid)
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