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Welt Anti-Doping-Agentur
Wada verfolgt 95 Fälle von russischen Athleten nicht weiter

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) soll laut eines Berichtes der New York Times erklärt haben, 95 der ersten 96 untersuchten Fälle von angeblich gedopten russischen Athleten nicht weiterverfolgen zu wollen. Die Fälle waren in dem Bericht von Ermittler Richard McLaren aufgeführt worden, nach dessen Untersuchungen 1000 russische Sportler vom Dopingsystem ihres Landes in der Zeit von 2011 bis 2015 profitiert haben sollen. "Die verfügbaren Beweise waren unzureichend, um zu behaupten, dass diese 95 Athleten gegen die Anti-Doping-Richtlinien verstoßen hätten", sagte Olivier Niggli, Generaldirektor der Wada, in einem internen Bericht der Agentur, den die New York Times erhalten hat. In dem Bericht wurden nach Angaben der Zeitung keine Namen genannt.
(sid)
 
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