Eistänzer fühlen sich betrogen: Weltverband lehnt Protest ab
zuletzt aktualisiert: 24.03.2002 - 11:01Nagano (rpo). Der Protest der litauischen Eistänzer Margarita Drobiazko/Povilas Vanagas gegen die Vergabe der Bronze-Medaille bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Nagano ist wie erwartet abgelehnt worden. Die Litauer hatten in einer umstrittenen 4:5- Entscheidung am Freitag den Kampf um Platz drei gegen das israelische Paar Galit Chait/Sergej Sachnowskij verloren.
Der Protest sei unbegründet und werde daher zurückgewiesen, erklärte Schiedsrichter Courtney Jones. "Wir werden wahrscheinlich den Protest weiter verfolgen und bis vor das Sportgericht in Lausanne ziehen", entgegnete der litauische Verbandspräsident Kasiemieras Starkevicius.
Experten, Preisrichter und Sportler hatten unerlaubte Preisrichter-Absprachen vermutet. Erstmals in der Eiskunstlauf- Geschichte wehrten sich auch die Athleten. 20 der 28 Tanzpaare unterschrieben einen Protestbrief an die Internationale Eislauf-Union (ISU). Zu den Unterzeichnern gehören auch die WM-Siebten Kati Winkler/René Lohse (Oberstdorf) und die deutschen Meister Stephanie Rauer/Thomas Rauer (Essen).
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum











