Überraschung zum Abschluss der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund: Die Japanerin Shizuka Arakawa gewann vor 8000 Zuschauern in der Westfalenhalle die Damen-Konkurrenz vor der nach dem Kurzprogramm führenden Sasha Cohen aus den USA und deren Teamkollegin Michelle Kwan. Die Deutsche Annette Dytrt: landete auf Platz 21.
Die 22-jährige aus Tokio zeigte eines der schwierigsten Programm und blieb dabei fehlerfrei.
Im vergangenen Jahr hatte sich Arakawa bei den Welttitelkämpfen in Washington noch mit Rang acht begnügen müssen, ...
... selbst bei den japanischen Meisterschaften war der Schützling von Trainerin Tatjana Tarassowa nur Dritte geworden.
Sasha Cohen gelang mit einer überzeugenden Leistung Platz zwei der End-Wertung.
Doppeltes Pech hatte Titelverteidigerin Kwan. Kurz vor Wettkampfbeginn wurde der Punktabzug für Zeitüberschreitung im Kurzprogramm am Freitag bestätigt, unmittelbar vor der Kür der Vorjahresssiegerin betrat ein Zuschauer das Eis ...
... und musste von Sicherheitsbeamten festgenommen werden.
Anschließend zeigte die Kalifornierin die zweitbeste Kür und könnte als letzte Läuferin mit einer 6,0 in die Geschichte eingehen, da das bisherige Wertungssystem im Sommer wahrscheinlich abgeschafft wird.
Freude über die Traumnote sechs.
Ihren bei den europäischen Titelkämpfen erkennbaren Aufwärtstrend konnte Annette Dytrt nicht bestätigen. Die 20-Jährige musste sich unter 24 Starterinnen mit dem 21. Platz begnügen
Pech für die Deutsche Annette Dytrt: Während ihrer Kür bei der Eiskunstlauf WM ist sie bei einem verunglücktem Sprung gestürzt.
Doch von ihren Fehlern und dem Fehlen einer Sprungkombination in ihrem Kürprogramm ließ sich die Münchnerin ihren Spaß nicht verderben. " Grundsätzlich habe ich bei meiner ersten Weltmeisterschaft gelernt, dass ich mit in die erste Klasse gehöre. ", sagte die gebürtige Tschechin unbekümmert.
Zusammen mit ihrem Trainer Alexander Wedenin wird "Azubi" Dytrt schon in wenigen Wochen in die USA übersiedeln und dort leben und trainieren.