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"Im Olympia-Jahr keine Bedeutung"
Pechstein sagt Start bei Eisschnelllauf-EM in Russland ab

Claudia Pechstein sagt Start bei Eisschnelllauf-EM in Russland ab
Claudia Pechstein beim Massenstart in Calgary Anfang Dezember. FOTO: ap, MR
Berlin. Claudia Pechstein hat nach ihren überraschenden Erfolgen im Eisschnelllauf-Weltcup ihren Start bei den Europameisterschaften im russischen Kolomna (5. bis 7. Januar 2018)
abgesagt. Am Mittwoch geht es für sie ins Trainingslager auf Mallorca.

"Die Titelkämpfe haben im Olympia-Jahr für mich keinerlei Bedeutung - zumal meine Lieblingsstrecke nicht auf dem Programm steht", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin am Dienstag. Erstmals werden in Kolomna Medaillen auf den Einzelstrecken vergeben, bisher standen in der EM-Geschichte nur Mehrkämpfe auf dem EM-Programm.

Nach der Rückkehr vom Weltcup in Salt Lake City, wo sie über 3000 Meter Platz drei belegte und mit dem Team als gleichfalls Dritte die Olympia-Qualifikation perfekt machte, reist Pechstein am Mittwoch nun ins Trainingslager nach Mallorca. Am zweiten Weihnachtsfeiertag beginnt dann in Inzell eine harte Trainingsphase auf dem Eis.

Ihr voraussichtlich letzter Start vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele am 9. Februar in Pyeongchang wird der Weltcup in Erfurt sein, wo sie über 3000 Meter versuchen wird, ihren glänzenden dritten Platz in der Gesamt-Weltcup-Wertung zu verteidigen. "Ich komme da aber direkt aus der Vorbereitung. Deshalb will ich einen konstanten Lauf zeigen. Das Rennen ist ganz dem Training für Olympia untergeordnet", sagte Pechstein, die in diesem Winter mit 45 Jahren als Weltcupsiegerin über 5000 Meter in Stavanger und mit dem Erfolg im Massenstartrennen von Calgary die Weltelite verblüfft hatte.

(dpa)
 
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