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ISU
Eislauf-Weltverband trennt sich von Entwicklungshilfe-Koordinator

Lausanne. Als erste Amtshandlung hat sich das neue Präsidium des Eislauf-Weltverbandes ISU unter der Leitung des Niederländers Jan Dijkema vom umstrittenen ungarischen Entwicklungshilfe-Koordinator György Sallak getrennt. Das gab die ISU in einem Kommuniqué bekannt. Sallak gehörte auf dem 56. ISU-Kongress in Dubrovnik zu den Kandidaten, die Nachfolger des nach 22 Jahren aus Altersgründen aus dem Amt scheidenden Italieners Ottavio Cinquanta werden wollten. Er verlor im zweiten Wahlgang mit 52 zu 63 Stimmen gegen Dijkema. Die Vizepräsidenten Tron Espeli (Norwegen) und Alexander Lakernik (Russland) wollen nun in Zusammenarbeit mit dem ISU-Sekretariat alle laufenden Entwicklungshilfe-Projekte prüfen. Damit reagiert der Weltverband auf Anschuldigungen, die gegen Sallak erhoben wurden. Für Entwicklungshilfe-Projekte in allen ISU-Disziplinen verfügte Sallak jährlich über ein Budget in Höhe von sechs Millionen US-Dollar.

 

(dpa)
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