Zwei Jahre auf Bewährung: Eistanz-Weltmeister wegen Totschlag verurteilt
zuletzt aktualisiert: 31.01.2008 - 07:42Sofia (RPO). Maxim Stawiski hat noch einmal Glück gehabt. Der Eistanz-Weltmeister ist nach einem tödlichen Autounfall von einem Gericht in Bourgas nur zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dem Russen hatten wegen Totschlags und Trunkenheit am Steuer insgesamt zehn Jahre Gefängnis gedroht.
Der gebürtige Russe hatte Anfang August 2007 bei dem Unfall an der bulgarischen Schwarzmeerküste einen 24-jährigen Mann getötet und eine 18-jährige Frau schwer verletzt. Der Alkoholspiegel des Eistänzers hatte mit 1,1 Promille über dem in Bulgarien erlaubten Limit von 0,5 gelegen. An die Familie des Toten muss Stawiski 90.000 Euro Entschädigung zahlen, an die Frau 40.000.
Stawiski, der 2006 und 2007 an der Seite seiner Partnerin und Freundin Albena Denkowa WM-Gold gewonnen hatte, äußerte am Mittwoch "tiefe Reue" über den Unfall.
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