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Eisschnelllauf
Prügelei im betrunkenen Zustand: US-Sprinter für ein Jahr gesperrt

Eisschnelllauf: Prügelei im betrunkenen Zustand: US-Sprinter für ein Jahr gesperrt
Eisschnellläufer Mitchell Whitmore wurde für ein Jahr gesperrt (Symbolbild). FOTO: ap, PDJ
Lausanne. Der Eislauf-Weltverband ISU hat den amerikanischen Eisschnellläufer Mitchell Whitmore für die kommende Saison von allen internationalen Rennen und Meisterschaften ausgeschlossen. Nach Ansicht des Verbandes verstieß Whitmore gegen den Ethikkodex und darf deswegen bis zum 31. März 2017 nicht starten.

Während des Weltcups in Inzell soll sich Whitmore im betrunkenen Zustand in der Nacht zum 3. Dezember 2015 auf einem Hotelparkplatz mit einem niederländischen Trainer geprügelt haben. Dabei soll dieser mehrere Verletzungen erlitten haben.

Der amerikanische Eisschnelllauf-Verband hatte direkt auf den Zwischenfall reagiert und Whitmore für den Weltcup Mitte Dezember im niederländischen Heerenveen suspendiert. Im Januar hatte der niederländische Trainer gemeinsam mit dem niederländischen Verband Anzeige bei der ISU erstattet. Gegen die Entscheidung kann Whitmore beim internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne Berufung einlegen.

(areh/dpa)
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