Alle Wintersport-Artikel vom 23. Februar 2017
WM in Lahti

Skispringerin Vogt überzeugt in Qualifikation

Skispringerin Carina Vogt (Degenfeld) hat ihre Medaillen-Ambitionen bei der WM in Lahti mit einem starken Sprung in der Qualifikation unterstrichen. Die Titelverteidigerin zeigte mit 93,0 m gleichauf mit Teamkollegin Svenja Würth (Baiersbronn) den weitesten Flug der zehn gesetzten Springerinnen. Top-Favoritin Sara Takanashi (Japan) landete einen Tag vor der Entscheidung am Freitag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) bei 92,5 m. Die ebenfalls vorqualifizierte Katharina Althaus (Oberstdorf) kam auf 91,5 m. In der Gruppe der nicht gesetzten Springerinnen, die mit deutlich mehr Anlauf an den Start gingen, belegten Ramona Straub (Langenordnach/93,5) und Gianina Ernst (Oberstdorf/87,5 m) die Ränge 13 und 14. Damit sind am Freitag alle fünf deutschen Springerinnen im Wettkampf dabei. Den Trainingsdurchgang am Mittag hatte Takanashi mit 95,0 m vor Würth und Althaus gewonnen, Vogt landete auf Rang neun. mehr

Abfahrt in Kvitfjell

Ferstl und Sander mit gutem Training

Die deutschen Abfahrer Josef Ferstl und Andreas Sander haben beim einzigen Training für die beiden alpinen Weltcup-Abfahrten im norwegischen Kvitfjell mit guten Leistungen aufwarten können. Ferstl (Hammer) fuhr mit 0,68 Sekunden Rückstand auf den führenden Kanadier Erik Guay (1:48,01 Minuten) auf den sechsten Rang, Sander (Ennepetal/0,88) wurde Neunter. Hinter Super-G-Weltmeister Guay belegten der Österreicher Hannes Reichelt (0,01 Sekunden zurück) und der Franzose Roger Brice (0,32) die Plätze zwei und drei. Für Freitag (11.15 Uhr) und Samstag (12 Uhr) ist in Kvitfjell jeweils eine Abfahrt geplant. Das Rennen am Freitag ersetzt die im November ausgefallene Abfahrt von Lake Louise/Kanada. Für Sonntag (12 Uhr) steht ein Super-G auf dem Programm. Es sind die ersten Rennen nach den Weltmeisterschaften in St. Moritz. mehr

Ski alpin

FIS-Renndirektor Waldner will WM ans Saisonende legen

FIS-Renndirektor Markus Waldner hält umfangreiche Reformen des alpinen Ski-Weltcups für zwingend notwendig. Unter anderem denkt der Südtiroler darüber nach, die WM ans Saisonende nach den letzten Weltcuprennen zu legen. Zudem steht der Verzicht auf Disziplinen wie den Super-G und die Super-Kombination zur Debatte. Die Parallel-Rennen sollen dagegen zunehmen, technische Wettbewerbe eventuell auf Wochentage gelegt werden. "Der FC Bayern gewinnt erst den Meistertitel, dann gehen die Spieler zur Weltmeisterschaft. Es wäre auch für uns Skifahrer klug, den Weltcup fertig zu fahren bis Ende Februar - und dann als Höhepunkt zur WM", sagte Waldner in einem Interview mit dem Münchner Merkur. Der Männer-Rennchef des Skiweltverbandes sieht dabei keine Schwierigkeiten wegen einer womöglich komplizierten Schneelage: "Die letzte Woche im Februar und die erste im März - das geht schon." mehr