Foto: Ingo Peters / Bildrechte: Deutsche Sport-Marketing
Kati Wilhelm stellt nach elf Jahren das Gewehr in die Ecke und nimmt den Beruf ins Visier.
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"Ich habe alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Die Olympischen Winterspiele waren noch einmal ein Höhepunkt. Aber nun ist es Zeit, die Biathlonstrecke jüngeren Leuten zu überlassen", sagte die erfolgreichste Biathletin in der Geschichte Olympischer Spiele, die in Kanada Bronze in der Staffel gewann.
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Insgesamt holte die 33-Jährige dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze bei Winterspielen.
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Wilhelm will sich nach dem Weltcup-Finale in Chanty-Mansijsk Ende März verstärkt um ihr Studium (Internationales Management) an der Fachhochschule Ansbach kümmern.
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"Ich möchte mein Studium beenden und mich künftig so orientieren, dass ich im Beruf ebenso viel Spaß habe wie bei der Medaillenjagd", sagte die Thüringerin, die fünf WM-Titel gewann und 2006 im Gesamtweltcup triumphierte.
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Die Erfolge im Biathlon waren zu Beginn der Karriere noch nicht absehbar.
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Schließlich versuchte sich Kati Wilhelm, die für den SC Zella-Mehlis startet und seit sechs Jahren in Ruhpolding trainiert, als Langläuferin.
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Bei ihrer ersten von vier Olympia-Teilnahmen im 1998 in Nagano ging sie noch ohne Gewehr auf dem Rücken an den Start.
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Nach dem Wechsel zum Biathlon holte die Sportsoldatin im Rang eines Hauptfeldwebels, die mit ihrem Servicemann Andreas Emslander liiert ist, bei ihrem erstem WM-Rennen 2001 die Goldmedaille.
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Seitdem galt Kati Wilhelm, die in insgesamt 17 Einzelrennen triumphierte, als Anführerin im Team von Bundestrainer Uwe Müssiggang.
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Zuletzt bereitete sich die Sportlerin des Jahres 2006 verstärkt in Eigenregie auf ihre Wettkämpfe vor, die gute Laufform früherer Jahre erreichte Wilhelm aber nicht mehr.
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Wilhelm, die zudem in den kommenden Jahren die Familienplanung in Angriff nehmen will, schließt aber nicht aus, dass sie künftig ihrem Sport "in anderen Funktionen zur Verfügung steht".
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Jetzt geht es für Kati Wilhelm ohne Gewehr weiter.