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Rodel-Legende
Georg Hackl will nicht immer dem Klischee von sich entsprechen

Olympia 2006: kuriose Spitznamen
Olympia 2006: kuriose Spitznamen FOTO: ap
Düsseldorf. Rodel-Legende Georg Hackl hält nichts davon, in der Öffentlichkeit allzeit der gut gelaunte, volksnahe "Hackl-Schorsch" zu sein.

"Die Anerkennung, die mir zuteil wird, wenn mich wildfremde Menschen treffen, die ist schön. Aber ich will nicht immer krampfhaft dem einen Klischee, das es von mir gibt, entsprechen. Ich bin überzeugt, dass sich jeder Mensch weiter entwickelt – hoffentlich zum Guten", sagte der 50-Jährige unserer Redaktion.

Bei einem fiktiven Duell zwischen Olympiasieger Felix Loch und ihm selbst in seinen besten Tagen sähe sich Hackl, der heute als Technik-Trainer beim deutschen Bob- und Schlittenverband arbeitet, übrigens chancenlos.

"Der Felix hätte um Längen gewonnen. Das muss ich schon zugeben. Er ist einfach sehr viel größer, sehr viel kräftiger als ich. Er bringt die überragende Physis mit, die mir gefehlt hat. Ich musste während eines Laufs immer aufholen, und er geht nach dem Start schon mit einem Vorsprung ins Rennen", sagte Hackl vor dem Start in den Rodel-Weltcup am Samstag in Winterberg.

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