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OP nötig?
Neureuther: Schicksalstag nächste Woche

Felix Neureuther verpasst die Slalomkugel
Felix Neureuther verpasst die Slalomkugel FOTO: dpa, pse hm
München. Ein Termin beim ehemaligen Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt Ende kommender Woche wird über die nähere Zukunft von Skistar Felix Neureuther entscheiden.

"Da habe ich die Hauptuntersuchung, da sieht man mehr, wie sich die Verletzung entwickelt hat", sagte Neureuther am Freitag in München. Der 31-Jährige laboriert an einem Bandscheibenschaden. Nach der Untersuchung werde entschieden, ob er operiert werden müsse, sagte Neureuther weiter: "Ich hoffe, dass es ohne geht, aber davon gehe ich im Moment schwer aus."

Sein Glaube an die Künste Müller-Wohlfahrts sei trotz dessen unrühmlichen Abschieds vom FC Bayern ungebrochen, versicherte Neureuther. "Der Doktor ist für mich der beste Arzt, den es gibt, ich vertraue ihm absolut blind." Derzeit rechnet er mit einer Pause von vier bis sechs Monaten bis zu seiner Rückkehr auf die Ski. "Letztes Jahr habe ich noch später angefangen, deswegen sehe ich es eher positiv", sagte er scherzhaft mit Blick auf seine damaligen gesundheitlichen Probleme.

Von der Ende März prognostizierten Ausfallzeit hat er die ersten vier Wochen bereits absolviert. "Es ist zäh, es braucht einfach seine Zeit. Und die werde ich meinem Körper definitiv geben. Ganz stillhalten geht aber nicht. I hab an Hund, spazieren gehen geht immer, und der freut sich auch."

Ein Rücktritt vom aktiven Sport ist für den WM-Dritten im Slalom "definitiv kein Thema. Es ist für mich vom Kopf her sehr wichtig, dass ich meinen Fokus auf die nächsten Jahre lege. Ich gehe schwer davon aus, dass ich bis 2018 weitermache", sagte Neureuther. Der Partenkirchner war als Botschafter für seine Kampagne "Beweg dich schlau" in München, die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zum Sporttreiben animieren soll.

(sid)
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