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Ski-Olympiasiegerin
Street droht Verfahren nach häuslicher Gewalt gegen eigenen Vater

Picabo Street droht Verfahren nach häuslicher Gewalt gegen Vater
Ski-Olympiasiegerin Picabo Street hat ihren Vater die Kellertreppe heruntergestoßen. FOTO: ap
Park City. Ski-Olympiasiegerin Picabo Street droht ein Gerichtsverfahren wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt.

Die langjährige Rivalin der dreimaligen deutschen Olympiasiegerin Katja Seizinger war, wie erst jetzt bekannt wurde, am 23. Dezember in ihrem Haus in Park City/US-Bundesstaat Utah festgenommen worden, nachdem sie zuvor nach einem Streit ihren Vater eine Treppe hinuntergestoßen und im Keller eingesperrt hatte. Dies geht aus Unterlagen hervor, die von den zuständigen Behören des Summit County veröffentlicht wurden.

Nach Angaben der Behörden hatte Street (44) nach der Auseinandersetzung mit ihrem 76 Jahre alten Vater Roland selbst die Polizei gerufen und den Vorfall zugegeben. Sie behauptete zudem, ihr Vater habe sie vor den Augen ihrer drei Kinder an den Haaren gezogen. Roland Street berichtete den Beamten, seine Tochter sei verärgert gewesen, weil er mit seinem Auto gegen ihr Haus gestoßen war, als er habe wegfahren wollen. Nachdem beide zurück ins Haus gegangen seien, sei es zu der körperlichen Auseinandersetzung gekommen.

Picabo Street, Super-G-Olympiasiegerin 1998 und Zweite hinter Seizinger bei der Olympia-Abfahrt 1994, ist auf Kaution frei. Die Anklage lautet auf drei Fälle von häuslicher Gewalt in Gegenwart eines Kindes und einen Fall von Körperverletzung. Alle vier Fälle sind als "geringfügig" eingestuft. Eine erste Anhörung vor Gericht ist für den 16. Februar festgesetzt. Die zuständige Staatsanwältin Ivy Telles sagte, ein Vergleich sei möglich.

(sid)
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