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Ski alpin
Reichelt Schnellster in Garmisch – Sander auf Rang sechs

Garmisch-Partenkirchen. Fünf Tage nach seinem schweren Sturz auf der Streif in Kitzbühel ist Hannes Reichelt aus Österreich in die Favoritenrolle für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen geschlüpft. Beim ersten Trainingslauf auf der Kandahar fuhr der 35 Jahre alte Weltmeister im Super-G eine überlegene Bestzeit, 0,60 Sekunden lag er vor dem Norweger Kjetil Jansrud, 0,67 Sekunden vor dessen Landsmann Aleksander Aamodt Kilde. Allerdings passierte Reichelt ebenso wie eine Reihe weiterer Starter wohl nicht alle Tore korrekt. Eine starke Leistung bot Andreas Sander (Ennepetal). Er platzierte sich mit 1,10 Sekunden Rückstand auf Rang sechs. "Der Andi ist extrem gute Ergebnisse gefahren in den letzten Rennen. Garmisch ist eine Abfahrt, die ihm sehr liegt", sagte Cheftrainer Mathias Berthold. "Es wäre cool", ergänzte er, "wenn er es wieder hinkriegt, in diese Regionen, in denen er sich momentan bewegt, reinzukommen." Sander war zuletzt stets in die Punkteränge und mehrfach unter die ersten 15 gefahren. Berthold bezeichnete Sander erneut als "technisch extrem stark, er ist ein sehr gute Skifahrer". Aber: Ab und zu "tut er sich ein bisschen schwer, das letzte Risiko einzugehen". Nach der Abfahrt am Samstag (11.30 Uhr) findet in "GAP" am Sonntag noch ein Riesenslalom statt (10.30/13.30 Uhr). Dann greifen auch die Lokalmatadoren Felix Neureuther und Fritz Dopfer ins Geschehen ein.

(sid)
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