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Vierschanzentournee
Freund: Podestplatz in Innsbruck als Minimalziel

Vierschanzentournee: Prevc gewinnt Neujahrsspringen
Vierschanzentournee: Prevc gewinnt Neujahrsspringen FOTO: dpa, dka nic
Innsbruck. Auf der Jagd nach dem ersten deutschen Tournee-Triumph seit 14 Jahren darf sich Severin Freund am Bergisel keine Schwäche erlauben. Um seine Chancen im Duell mit Halbzeit-Spitzenreiter Peter Prevc zu wahren, peilt der Skisprung-Weltmeister im dritten Wettbewerb an diesem Sonntag (14 Uhr/Live-Ticker) in Innsbruck mindestens einen Podestplatz an. "Ich habe ein gutes Gefühl. Ich weiß, worauf es ankommt. Es gilt, das umzusetzen", sagte Freund zuversichtlich.

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Der Bayer geht zwar mit einem Rückstand von 8,6 Punkten auf Prevc ins Rennen, hält dies aber nicht für eine allzu große Hypothek. "Trotz der Leistungsdichte ist es möglich, auch mal ein Loch aufzureißen, wenn du sehr gut springst. Ich habe das Potenzial dazu", verkündete Freund.

Auch Bundestrainer Werner Schuster sieht die Chancen seines Vorzeigespringers intakt. "Severin ist in Schlagdistanz. Prevc muss in Innsbruck erst einmal bestehen. Es ist alles offen", meinte Schuster. In der Qualifikation schwächelte Freund als Sechster allerdings ein wenig. Kopfzerbrechen bereitete ihm das nicht. "Ich nehme die Sprünge aus dem Training mit, die waren stärker", sagte der 27-Jährige.

Bislang bewegten sich die Topfavoriten bei der Tournee fast im Gleichschritt. Beide landeten einen Sieg und wurden einmal Dritter, beide ließen jeweils einmal die Qualifikation aus – Freund in Garmisch, Prevc in Innsbruck. "Sich auf diesem Level zu duellieren macht viel Spaß", erklärte Freund.

Gefahr droht ihm aber nicht nur vom Weltcup-Führenden aus Slowenien, sondern auch vom Österreicher Michael Hayböck. Der Gesamtdritte liegt 12,5 Punkte hinter Freund und will vor heimischer Kulisse noch einmal attackieren. "In Innsbruck läuft es von selbst. Ich weiß, dass ich ganz vorne dabei sein kann", sagte Hayböck. "Die Gesamtwertung habe ich aber höchstens noch im Hinterkopf."

Neben Freund sind sechs weitere DSV-Adler am Start. Die besten Chancen auf ein Topresultat rechnet sich Vorjahressieger Richard Freitag aus. "Die Erinnerungen an den Erfolg sind natürlich noch da", sagte der Sachse. Vielleicht gibt es ja wieder einen deutschen Jubel-Tag am Bergisel.

(dpa)
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