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Berlin
Zwanziger will vor Sportausschuss reden

Berlin. Nach der Absage der aktuellen DFB-Führung hat der ehemalige Verbandspräsident Theo Zwanziger angeboten, an der Sondersitzung des Sportausschusses des Bundestages zur WM-Affäre teilzunehmen. "Es liegt mir sehr viel an der Wahrheitsfindung. Ich habe das Gefühl, dass von DFB- und Freshfields-Seite eher Aufklärung an der Oberfläche betrieben wird und einige Dinge in einem falschen Bild gezeichnet werden", sagte Zwanziger der "Bild"-Zeitung. "Ich bin auch gerne bereit, in einer öffentlichen Sitzung auszusagen."

In der Vorwoche hatte diese Redaktion über ein Schreiben des DFB-Generalsekretärs Friedrich Curtius berichtet. Darin erklärte der Funktionär, dass Verbandschef Reinhard Grindel und er selbst wegen anderer terminlicher Verpflichtungen nicht an der Sitzung am 14. Dezember in Berlin teilnehmen könnten. Zudem wurde die Zuständigkeit des parlamentarischen Gremiums "kritisch" infrage gestellt.

Zwanziger gehörte zum WM-Organisationskomitee 2006 und war dort für die Finanzen zuständig. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt auch gegen ihn wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

(dpa)
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