Suchergebnisse zu todesanzeigen
Artikel (95)
Bilder (7)
Düsseldorf/Niederrhein (22.3.2014)

Mehr als 20 Einbrüche während Trauerfeiern

In Düsseldorf sind zwei Männer festgenommen worden, auf deren Konto mindestens 22 Einbrüche gehen sollen. Ihre Masche nennt der Chef des Einbruchskommissariats "besonders niederträchtig". Denn bevor der 54-jährige mutmaßliche Haupttäter fremde Wohnungen ausräumte, suchte er seine Tatorte anhand von Todesanzeigen. Bei den Angehörigen der Verstorbenen brach er dann während der Beerdigungen ein. Sein Komplize, ein 62-Jähriger, soll ihn zu den Tatorten in Aachen, Viersen, im Rheinkreis Neuss, in Kleve, Wesel, Heinsberg und Düsseldorf gefahren haben. "Für die Opfer, die ohnehin durch den Todesfall in einer Ausnahmesituation sind, ist eine solche Tat eine nicht wieder gut zu machende Belastung", sagt Einbruchsfahnder Dieter Töpfer. mehr