1. FSV Mainz 05
Erfurt

Befristete Verträge im Profifußball sind zulässig

Die Revolution im Profifußball bleibt aus: Bundesligavereine dürfen ihre Lizenzspieler auch weiterhin mit befristeten Arbeitsverträgen ausstatten. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt gestern in einem Grundsatzurteil entschieden (Az.: 7 AZR 312/16). Ex-Torhüter Heinz Müller hatte gegen seinen früheren Arbeitgeber, den FSV Mainz 05, auf Entfristung seiner Beschäftigung sowie Zahlung entgangener Prämien geklagt. Hätten die Erfurter Richter im Sinne Müllers entschieden, wäre ein Umbruch im Vertragsgeschäft der Bundesliga die Folge gewesen. mehr

DFB-Sportgericht

Geldstrafen für den Hamburger SV und Mainz 05

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Bundesligisten Hamburger SV und FSV Mainz 05 mit Geldstrafen belegt. Wie der DFB am Montag mitteilte, wurden bei beiden Klubs jeweils drei Fälle unsportlichen Verhaltens der Anhänger sanktioniert. Hamburg muss 30.000 Euro bezahlen, die Höhe der Mainzer Strafe beträgt 25.000 Euro. Beide Vereine stimmten den Urteilen zu, sie sind damit rechtskräftig. Im Falle der Hanseaten bestrafte das Sportgericht das Abbrennen von Pyrotechnik im Hamburger Zuschauerblock während des Bundesligaspiels bei Hannover 96 am 15. September 2017, kurz vor Anpfiff des Spiels bei Schalke 04 am 19. November 2017 und zu Spielbeginn gegen Eintracht Frankfurt am 12. Dezember 2017. Auch Mainzer Fans hatten sowohl während des Bundesligaspiels bei Borussia Mönchengladbach am 4. November 2017 als auch vor Beginn des Punktspiels gegen den VfB Stuttgart am 19. Dezember 2017 Pyrotechnik gezündet. Zudem hatte während der Partie gegen die Schwaben ein Zuschauer aus dem Heimbereich Flüssigkeit aus einem Becher auf die Spieler gekippt, wie das Sportgericht ausführte. mehr