Abuja
"Super Eagles"

Nigerias Trainer Rohr verlängert bis 2020

Gernot Rohr bleibt bis 2020 Trainer der nigerianischen Fußball-Nationalmannschaft. Der nationale Verband NFF gab am Dienstag bekannt, dass der 64 Jahre alte gebürtige Mannheimer seinen Vertrag bei den "Super Eagles" nach der erfolgreichen Qualifikation für die WM 2018 in Russland um zwei Jahre verlängert hat. "Er hat seinen Job sehr gut gemacht und muss nun nicht in Unsicherheit über seine Zukunft in die WM gehen", sagte NFF-Präsident Amaju Pinnick. Der Verband hatte zuletzt eine Einigung über die WM-Prämien für Spieler und Trainerteam getroffen, die 2,4 Millionen US-Dollar (2,04 Millionen Euro) für die Qualifikation erhalten. Für Rohr ist es bei seiner vierten Station als Nationaltrainer die erste WM-Teilnahme. Zuvor hatte der langjährige Frankreich-Profi Gabun, Niger und Burkina Faso trainiert. mehr

Fußball-WM

Nigerias Fußballer erhalten 2,4 Millionen Dollar WM-Prämie

Nigerias Fußballer und das Trainerteam um Gernot Rohr (64) erhalten eine Prämie in Höhe von 2,4 Millionen US-Dollar (2,04 Millionen Euro) für die Qualifikation zur WM 2018 in Russland. Das gab ein Verbandssprecher am Mittwoch bekannt, nachdem es zuletzt um den Bonus eine wochenlange Diskussion gegeben hatte. Der nigerianische Verband beschloss zudem weitere Zahlungen, um einen Streik wie bei der WM 2014 zu vermeiden. In Brasilien hatte es im Lager der Super Eagles heftige Dissonanzen über die Prämienzahlungen gegeben. Diese gipfelten in einem Trainingsstreik der Spieler. Schließlich musste der nigerianische Sportminister in einem Charterflugzeug nach Brasilien kommen und vier Millionen US-Dollar in bar unter den Spielern verteilen. Rohr hatte zuletzt auf eine schnelle Einigung gedrängt. "Das Thema Bonuszahlungen gehört immer wieder zu den typischen afrikanischen Problemen vor Weltmeisterschaften", sagte der gebürtige Mannheimer, "aber solche Vorkommnisse stören unsere Vorbereitung. Ich habe den Offiziellen und den Verbands-Präsidenten gesagt, dass solche Unstimmigkeiten unter allen Umständen vermieden werden müssen." mehr

Länderspiele

Nigeria vor Umzug von London aufs europäische Festland

Wegen der jüngsten Probleme mit Visa für Großbritannien will Nigerias deutscher Nationaltrainer Gernot Rohr Länderspiele der Afrikaner künftig verstärkt auf dem europäischen Festland statt wie beinahe schon gewohnt in London austragen. Entsprechende Pläne bestätigte der Coach vor der Abreise von Nigerias Tross aus der britischen Metropole. Zuletzt hatte das für vergangenen Sonntag in London angesetzte Match der "Super Eagles" gegen Burkina Faso aufgrund fehlender Einreisegenehmigungen für sieben gegnerische Spieler abgesagt werden müssen. "Es ist zu kompliziert, Visa für Großbritannien zu bekommen. Ich glaube, es ist besser, wenn wir im Schengen-Raum spielen statt in London, wo es diese Probleme gibt. Aus meiner Mannschaft haben auch einige Spieler keine Visa bekommen", erklärte Rohr im Gespräch mit Reportern. London war in den vergangenen Jahren eine zweite sportliche Heimat für Nigerias Nationalmannschaft. Weil viele Auswahlspieler entweder bei englischen oder europäischen Spitzenklubs unter Vertrag standen und stehen, sind die Reisen zu Länderspielen an der Themse für die nigerianischen Profis weniger strapaziös als Trips in die Heimat.  mehr