Thema
ADAC
Düsseldorf

Ferienbeginn zum Feiertag sorgt für volle Straßen

Das lange Feiertags-Wochenende und der Beginn der Herbstferien in NRW und Thüringen fallen in dieser Woche zusammen - ideal für einen Kurzurlaub, der allerdings für viele Reisende mit einer Geduldsprobe starten kann. Der ADAC erwartet von morgen Mittag bis zum frühen Samstagabend lebhaften Verkehr auf den wichtigsten Autobahnen. Auf den Ring- und Ausfallstraßen der Ballungsgebiete zwischen der Ostsee und den Alpen beispielsweise brauchen Autofahrer wegen des Berufsverkehrs und der Wochenendpendler starke Nerven. Im gesamten Autobahnnetz sorgen dazu Baustellen immer wieder für Unterbrechungen im Verkehrsfluss. Vorübergehend gesperrt sind zur Zeit die A 49 Kassel Richtung Gießen zwischen Wabern und Borken und die A 59 Duisburg Richtung Dinslaken zwischen dem Kreuz Duisburg und Duisburg- Nord. Behinderungen in NRW drohen besonders auf den Strecken A 1 Hamburg - Bremen - Köln, A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau, der A 1/ A 3/ A 4 Kölner Ring, A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt -Dresden, A 45 Dortmund - Hagen - Gießen sowie auf der Route A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen. mehr

München

Transparenzstelle erfasst 14 000 Tankstellen

Der ADAC zieht ein Jahr nach dem Start der Transparenzstelle für Kraftstoffe eine gemischte Bilanz. Ein Einfluss auf die Spritpreise sei nicht nachweisbar. Nur wenn die Mehrzahl der Autofahrer konsequent die günstigste Tankstelle ansteuere, könne der Spritpreis beeinflusst werden, erklärte der ADAC. Eine positive Bilanz zog dagegen Kartellamts-Präsident Andreas Mundt: "Über 14 000 Tankstellen melden uns umgehend jede Preisänderung", sagte Mundt. Der Benzinpreis schwanke an einem einzigen Tag oft um zehn Cent an derselben Tankstelle. mehr

Feuerwehr kann Carbon-Auto knacken

Autobauer lieben Carbon: Der Werkstoff ist extrem stabil und außerdem leicht. Aber eben auch sehr teuer, weshalb es bisher nur wenige Autos mit einer kompletten Carbon-Karosserie gibt. Der BMW i3 zählt dazu. Die Unfallforscher des ADAC haben sich nun gefragt: Können Rettungskräfte die Carbon-Hülle dieses Elektroautos nach einem Crash mit eingeklemmten Insassen eigentlich genauso gut knacken wie eine herkömmliche Stahlkarosserie? Im Test zeigte sich, dass sich herkömmliche Schneid- und Spreizwerkzeuge dafür eignen. Retter und Unfallopfer brauchen laut ADAC jedoch Staubschutzmasken, weil die Kohlefaser-Karosserie beim Aufschneiden reißt und splittert und Staub freigesetzt wird. mehr