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ADAC zeigt Mitarbeiter wegen Betrug an

München (dpa) Der ADAC hat wegen Verdachts auf Untreue und Betrug zwei Mitarbeiter angezeigt. "Es handelt sich um den ehemaligen Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft sowie dessen Mitarbeiterin", sagte ein ADAC-Sprecher. Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass dem Autoclub ein Jahr nach dem Skandal um Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" nun erneut eine Affäre droht. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" stehen die Mitarbeiter im Verdacht, jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Der ADAC nannte keine Details und sprach von "persönlichem Fehlverhalten" der Beschäftigten. mehr

Abends tanken ist am günstigsten

Die Spritpreise schwanken im Tagesverlauf - das gilt auch bei dem derzeit niedrigen Preisniveau. Laut dem ADAC haben Autofahrer abends zwischen 18 und 20 Uhr die besten Chancen, besonders billigen Sprit zu zapfen. Das gilt nach Erkenntnissen des Clubs für alle Tage - von Montag bis Sonntag. Nachts sind Benzin und Diesel am teuersten, ab dem frühen Morgen sinken die Preise dann kontinuierlich, bis sie abends ihren Tiefststand erreichen. Um die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden, helfen Spritpreis-Apps fürs Smartphone. Eine Übersicht bietet die Markttransparenzstelle für Kraftstoffpreise. mehr

Statistik

ADAC: Benzin wieder teurer geworden

münchen (RP) Die Kraftstoffpreise sind nach Angaben des ADAC erneut gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche sei der bundesweite Durchschnittspreis für einen Liter Super E10 um 3,3 Cent auf 1,317 Euro gestiegen, teilte der Automobilclub mit. Diesel sei gegenüber der Vorwoche sogar um 4,1 Cent teurer geworden. Für einen Liter müssen Autofahrer durchschnittlich 1,176 Euro bezahlen. Der erneute Anstieg der Spritpreise sei auf den höheren Rohölpreis und den schwächeren Euro zurückzuführen. Das größte Sparpotenzial biete sich in den Abendstunden. Langfristige Auswertungen hätten gezeigt, dass Diesel und E10 zwischen 18 und 20 Uhr am billigsten seien. Am teuersten sei Tanken nachts und am frühen Morgen, so der ADAC. mehr

München

ADAC trennt Pannenhilfe vom Geschäft

Der ADAC will bei der Pannenhilfe strenger zwischen Dienstleistungen für Mitglieder und Geschäft unterscheiden. Als Reaktion auf die Krise beim Autoclub hatte der Verein bereits verschiedene Praktiken auf den Prüfstand gestellt und etwa Leistungsprämien für Straßenwachtfahrer gestoppt, die Batterien an Mitglieder weitergeben. Unter anderem gab es den Vorwurf, der ADAC bevorzuge bei der Pannenhilfe Kunden bestimmter Hersteller, die ihre eigene Pannenhilfe - sogenannte Assistance-Dienste - vom ADAC abwickeln lassen. Das hat der ADAC bereits im vergangenen Jahr zurückgewiesen. So seien von den rund 3,9 Millionen Pannenhilfe-Einsätzen im Jahr 2014 etwa 170 000 Assistance-Leistungen gewesen. mehr

München

ADAC findet IT-Lücke bei Millionen BMW

Technisch versierte Autodiebe hätten bis vor Kurzem unter Umständen weltweit 2,2 Millionen BMW via Mobilfunk öffnen können. Die Funktionen zum Entriegeln der Türen oder zum Steuern der Heizung seien in Autos mit dem sogenannten Connected-Drive-System über Jahre unzureichend gegen Hackerangriffe geschützt gewesen, teilte der ADAC mit. BMW hat das Problem inzwischen behoben, wie eine Sprecherin sagte. Der ADAC hatte den Autobauer vor der Veröffentlichung über seine Entdeckung informiert. Eine Gefahr habe nicht bestanden, auch Zwischenfälle seien nicht bekannt, so die Sprecherin. mehr

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ADAC

Der ADAC ist Deutschlands größter Automobilclub. Zweck des ADAC ist „die Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrwesens, des Motorsports und des Tourismus“. Er bietet – direkt oder über Tochterunternehmen – Dienstleistungen an und produziert Stadtpläne sowie Straßenkarten. Außerdem betreibt er mehrere Fahrsicherheitszentren. Die ursprüngliche und bekannteste Dienstleistung des Clubs ist die Pannenhilfe.