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Textilwirtschaft

Strehles bereit für Rückzug bei Strenesse

Nördlingen (dpa) Die Unternehmerfamilie Strehle wird nach 65 Jahren möglicherweise ihre Mehrheit beim angeschlagenen Modeanbieter Strenesse verlieren. Nach dem Insolvenzantrag des Unternehmens aus dem schwäbischen Nördlingen schließt Vorstandschef Luca Strehle nicht aus, dass sich die Familie aus der Verantwortung zurückzieht. "Wenn es einen Investor gibt, von dem wir glauben, dass er die Marke wirklich weiter entwickelt, könnten wir die Mehrheit abgeben", sagte Strehle dem Fachmagazin "Textilwirtschaft". Strehle hatte in der vergangenen Woche einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Jörg Nerlich, der vorläufige Sachwalter, hatte einen Investorenprozess für Strenesse angekündigt. mehr

Düsseldorf/München

ADAC: Bevorzugung bei Pannen nur im Notfall

Der erneut schwer in die Kritik geratene ADAC hat eingeräumt, dass bei der Pannenhilfe unter bestimmten Umständen bestimmte Personen bevorzugt werden. "Das sind Notfälle - oder wenn kleine Kinder betroffen sind", sagte ein ADAC-Sprecher. Grundsätzlich erfolge die Pannenhilfe jedoch nach Eingang der Anfrage und unabhängig vom Kundenstatus. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte unter Berufung auf ehemalige ADAC-Mitarbeiter berichtet, dass der Autoclub Kunden von Autoherstellern beim Pannendienst gegenüber Mitgliedern systematisch begünstige. Demnach werde Kunden, die über ihren Hersteller eine Mobilitätsgarantie abgeschlossen hätten, schneller geholfen. mehr

Düsseldorf

Nach Amoklauf in Kanzlei: Anwalt kündigt Mietvertrag

Eigentlich wollte Rechtsanwalt Martin Lauppe-Assmann nicht umziehen. Er wolle sein Leben nicht von dem Mann bestimmen lassen, der am 28. Februar in seiner und einer Erkrather Kanzlei drei Menschen tötete, zwei weitere schwer verletzte. Doch inzwischen hat Lauppe-Assmann sein Büro in einem anderen Stadtteil eröffnet. Denn seine traumatisierten Mitarbeiter wollten nicht an den Tatort zurück, an dem ihre Kollegen starben und den der Mörder in Brand gesetzt hatte. mehr