Addis Abeba
Afrika

Ahmad löst Hayatou als Fußball-Boss ab

Ahmad Ahmad ist zum neuen Präsidenten der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF gewählt worden. Der 57 Jahre alte Außenseiter aus Madagaskar setzte sich bei der Abstimmung in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba überraschend mit 34:20 Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Issa Hayatou (Kamerun) durch und nahm unter großem Applaus die Wahl an. "Wenn man etwas anpacken will, muss man auch daran glauben, dass man es schafft. Wenn ich nicht daran geglaubt hätte, wäre ich nicht angetreten", sagte Ahmad. Der zweifache Familienvater, der seit 2003 dem Verband Madagaskars vorsteht, galt im Vorfeld als Favorit von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Der Weltverbands-Boss aus der Schweiz hatte Ahmad aber nie öffentlich unterstützt. Hayatou, der nach wie vor als Fifa-Vizepräsident fungiert, hatte den afrikanischen Verband seit 1988 angeführt und wollte in seine achte Amtszeit gehen. Gegen den 70-Jährigen hatte es in der Vergangenheit immer wieder Korruptionsvorwürfe gegeben. Allerdings sah sich auch Ahmad ähnlichen Beschuldigungen ausgesetzt. mehr

CAF

Sansibar 55. Mitglied der afrikanischen Fußball-Konföderation

Sansibar ist als 55. Mitglied der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF aufgenommen worden. Das wurde auf dem CAF-Kongress in Addis Abeba am Donnerstag einstimmig verabschiedet. Sansibar ist ein halbautonomer Teilstaat von Tansania, erhält durch die Beförderung nun aber die besonderen Privilegien des Fußballs ähnlich wie Gibraltar oder die Färöer. Durch die Aufnahme Sansibars zählt der afrikanische Verband nun 55 Mitglieder und weist die gleiche Anzahl wie die Europäische Fußball-Union (Uefa) auf. mehr