Adidas AG - alle aktuellen Nachrichten und Informationen
Adidas AG - alle aktuellen Nachrichten und Informationen FOTO: dapd, Matthias Schrader
Adidas AG
140 Millionen Euro pro Jahr

Real Madrid winkt Rekord-Ausrüstervertrag

Real Madrid steht offenbar unmittelbar vor dem Abschluss eines Rekordvertrages mit seinem deutschen Ausrüster (adidas). Einem Bericht der Sporttageszeitung Marca zufolge soll der spanische Fußball-Rekordmeister in einem neuen Zehnjahresvertrag bis zu 140 Millionen Euro pro Saison von dem Sportartikelunternehmen aus Herzogenaurach kassieren. Damit würde Real den bisherigen Top-Kontrakt des englischen Rekordmeisters Manchester United (98 Millionen Euro im Jahr/adidas) deutlich in den Schatten stellen. Adidas kommentierte die Meldung zunächst nicht. Zum Vergleich: In der Bundesliga ist Bayern München mit geschätzt 60 Millionen Euro pro Spielzeit Spitzenverdiener. Auch der FC Bayern wird von den Franken ausgestattet. mehr

Leichtathletik-Weltverband

Sportartikelhersteller Adidas beendet Sponsoring mit IAAF

Der Sportartikelhersteller Adidas beendet einem Bericht der BBC zufolge seine Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik-Weltverband. Wie die BBC am Montag berichtete, habe das Unternehmen die IAAF darüber informiert, vorzeitig aus dem noch vier Jahre laufenden Sponsoringvertrag aussteigen zu wollen. Damit ziehe Adidas die Konsequenzen aus dem die Leichtathletik derzeit erschütternden Doping- und Korruptionsskandal, wie die BBC schreibt. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach ist einer der wichtigsten Sponsoren des Leichtathletik-Weltverbandes. Laut BBC kommentierten weder Adidas noch IAAF den Bericht. Zuletzt war bekanntgeworden, dass der frühere IAAF-Präsident Lamine Diack unter anderem gegen Geldzahlungen Dopingfälle vertuscht und Athleten erpresst haben soll. Die französische Justiz hat gegen ihn wegen des Verdachts der Geldwäsche und Bestechlichkeit Anklage erhoben. Zuvor hatte eine ARD-Dokumentation systematisches Doping in Russland aufgedeckt. Die russischen Leichtathleten sind deshalb derzeit von den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro ausgeschlossen. mehr

Düsseldorf

Keine Abfindung bei Henkel für Kasper Rorsted

Henkel-Aufsichtsratschefin Simone Bagel-Trah und Vorstandschef Kasper Rorsted haben sich bei der Aufhebung seines Vertrages offensichtlich offener miteinander abgestimmt, als es offizielle Erklärungen von Montag vermuten ließen. Darum hat Rorsted auch auf die ihm an sich zustehende Auszahlung seines Vertrages bis Ende 2017 verzichtet. Stattdessen erhält er nach Angaben des Unternehmens nur bis zum letzten Arbeitstag bei Henkel am 30. April sein Gehalt. Ab August gibt es dann Geld vom neuen Arbeitgeber Adidas, wo Rorsted Vorstandschef wird. mehr

Thema

Adidas AG

Adidas geht auf Adolph Dassler zurück. Mit seinem Bruder hatte er bereits ab den Zwanzigern Sportschuhe hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sich beide. Rudolph gründete 1948 Puma und Adolph Dassler 1949 Adidas. Beide Sport-Firmen haben ihren Sitz noch heute in Herzogenaurach. Adidas kommt von Spitznamen Adi und den ersten Buchstaben seines Nachnamen. Die Fußball-Schuhe von Adidas wurden durch das "Wunder von Bern" international bekannt, da diese erstmalig Schraubstollen hatten und dem Wetter angepasst werden konnten. Seit 1995 ist Adidas an der Frankfurter Börse. Der Konzern hatte 2013 fast 50.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Gewinn von 790 Millionen Euro.