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Adidas AG
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Russland-Krise belastet Adidas-Geschäft

Herzogenaurach (dpa) Das schwache Russlandgeschäft und der Konzernumbau haben den Sportartikelhersteller Adidas 2014 ausgebremst. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 14,8 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Konzernweit stiegen die Erlöse ohne Berücksichtigung von Wechselkursen aber um sechs Prozent. Das im Sommer gesenkte Gewinnziel von 650 Millionen Euro erreichte Adidas. Hier belastete der Umbau im Golfgeschäft TaylorMade. Zudem drückte das Russlandgeschäft wegen der Schwäche des Rubels mit einer Abschreibung von rund 80 Millionen Euro. mehr

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Adidas geht auf Adolph Dassler zurück. Mit seinem Bruder hatte er bereits ab den Zwanzigern Sportschuhe hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sich beide. Rudolph gründete 1948 Puma und Adolph Dassler 1949 Adidas. Beide Sport-Firmen haben ihren Sitz noch heute in Herzogenaurach. Adidas kommt von Spitznamen Adi und den ersten Buchstaben seines Nachnamen. Die Fußball-Schuhe von Adidas wurden durch das "Wunder von Bern" international bekannt, da diese erstmalig Schraubstollen hatten und dem Wetter angepasst werden konnten. Seit 1995 ist Adidas an der Frankfurter Börse. Der Konzern hatte 2013 fast 50.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Gewinn von 790 Millionen Euro.