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Adidas AG
WM-Trikots

Kein staatlicher Rabatt für deutsche Fans

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den deutschen Fußballfans keinen WM-Rabatt bescheren. Einer staatlich verordneten Preissenkung für die Weltmeisterschafts-Trikots der DFB-Elf erteilte Regierungssprecher Steffen Seibert eine Absage. Die Festsetzung der Trikotpreise sei eine privatwirtschaftliche Entscheidung, betonte Seibert am Freitag in Berlin. Anlass der Debatte ist die Kritik des britischen Premierministers David Cameron, der das englische Nationaltrikot mit einem Preis von umgerechnet 109 Euro für zu teuer hält. Das deutsche WM-Trikot von Adidas wird je nach Ausführung zu Preisen zwischen 60 und 120 Euro verkauft. Seibert betonte jedoch, die Frage, ob man ein Trikot zu diesem Preis kauft, sei "eine typische Eltern-Entscheidung, in die die Bundesregierung nicht eingreifen sollte". mehr

Aktie Des Tages

Die schwindende Furcht vieler Investoren vor Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft durch die Krim-Krise hat dem Sportartikel-Anbieter Adidas an die Dax-Spitze verholfen. Die Aktien, die seit Monatsbeginn fast zehn Prozent an Wert eingebüßt hatten, legten gestern mehr als zwei Prozent zu und waren damit größter Gewinner im wichtigsten deutschen Index. "Die Situation zwischen Russland und dem Westen scheint sich etwas zu entspannen. Das befeuert eine Erholungsrally bei Unternehmen, die wie Adidas Geschäfte in Russland machen", sagte ein Börsianer. Russland ist eines der wichtigsten Länder für Adidas, das dort bereits seit Jahrzehnten Marktführer ist. mehr