Adidas AG - alle aktuellen Nachrichten und Informationen
Adidas AG - alle aktuellen Nachrichten und Informationen FOTO: dapd, Matthias Schrader
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Aufsichtsratsboss Landau

Adidas nicht in Fifa-Korruption verwickelt

Der deutsche Sportartikel-Herstellers adidas hat nach Angaben seines Aufsichtsvorsitzenden Igor Landau nichts mit den Korruptionsfällen beim Fußball-Weltverband Fifa zu tun. "Adidas ist in keinerlei Skandale verwickelt. Unsere Beziehungen sind sauber. Das haben wir geprüft, jeden einzelnen Deal. Alles total solide", sagte Landau, dessen Unternehmen einen Vertrag als WM-Sponsor bis zum Jahr 2030 mit der Fifa besitzt, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. mehr

Fußball

Adidas hält an Sponsoring der Fifa fest

Trotz der Skandale bei der Fifa hält der Sportartikelhersteller an seiner finanziellen Unterstützung für den Fußball-Weltverband fest. "Wer Sportartikel verkaufen will, braucht ein gutes Verhältnis zu den handelnden Personen in Verbänden und Klubs: Das ist Teil unseres Geschäfts", sagte Aufsichtsratschef Igor Landau der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Vertrag laufe noch bis 2030. "Was in der Fifa passiert ist, das bedauern wir. Unser Gewissen aber ist rein. Adidas ist in keinerlei Skandale verwickelt", sagte Landau. Er hoffe zudem, die Verlängerung des Ausrüstervertrags mit dem Deutschen Fußball-Bund noch im Sommer abzuschließen - bevor Vorstandschef Herbert Hainer abtritt. Landau will sich im Frühjahr 2019 zurückziehen. Als Nachfolger könne er sich auch Hainer vorstellen, der dann die vorgeschriebene zweijährige Abkühlungsphase zwischen einem Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat hinter sich hätte. "Das Zeug dazu hätte er", sagte der Chefkontrolleur. Entschieden sei intern bereits, ob Hainer, der vom früheren Henkel-Chef Kasper Rorsted abgelöst wird, nach dem Abschied von Adidas seinen Sitz im Aufsichtsrat von Fußball-Rekordmeister Bayern München behält. "Die Öffentlichkeit werden wir zu gegebener Zeit informieren", sagte Landau. mehr

Poker um Ausrüstervertrag

Tendenz geht Richtung Adidas

Der Poker um den neuen Ausrüstervertrag für den Deutschen Fußball-Bund dauert an. Laut einem Bericht der "Sport Bild" (Mittwoch) soll die Tendenz zu einer Vertragsverlängerung mit dem langjährigen DFB-Sponsor Adidas gehen. Der Verband selbst unterstrich, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen sei. "Der DFB befindet sich mit zwei Unternehmen, die am 18. März 2016 dem Präsidium ihre Konzepte für eine mögliche Zusammenarbeit über eine Ausrüstungspartnerschaft ab 2019 präsentiert haben, weiterhin in intensiven Gesprächen", heißt es in einer Erklärung des DFB. "Sport Bild" berichtet, dass die neue Vereinbarung "höchstwahrscheinlich nur um vier Jahre bis 2022" verlängert werden solle. Der aktuelle Kontrakt mit dem Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach war über acht Jahre abgeschlossen worden und soll dem DFB 25 Millionen Euro pro Jahr sichern. Adidas-Konkurrent Nike hatte schon 2007 erfolglos mitgeboten. mehr

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Adidas geht auf Adolph Dassler zurück. Mit seinem Bruder hatte er bereits ab den Zwanzigern Sportschuhe hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sich beide. Rudolph gründete 1948 Puma und Adolph Dassler 1949 Adidas. Beide Sport-Firmen haben ihren Sitz noch heute in Herzogenaurach. Adidas kommt von Spitznamen Adi und den ersten Buchstaben seines Nachnamen. Die Fußball-Schuhe von Adidas wurden durch das "Wunder von Bern" international bekannt, da diese erstmalig Schraubstollen hatten und dem Wetter angepasst werden konnten. Seit 1995 ist Adidas an der Frankfurter Börse. Der Konzern hatte 2013 fast 50.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Gewinn von 790 Millionen Euro.