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Adidas AG - alle aktuellen Nachrichten und Informationen FOTO: dapd, Matthias Schrader
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Als adidas-Nachfolger

Leichtathletik-Weltverband IAAF präsentiert asics als Partner

Der krisengeplagte Leichtathletik-Weltverband IAAF hat nach der Trennung von seinem langjährigen Sponsor adidas die Partnerschaft mit dem japanischen Sportartikel-Multi asics verkündet. Asics wird bis mindestens zur WM 2019 als Sponsor und Ausrüster des Weltverbandes auftreten. Zur Vertragslaufzeit und zum finanziellen Volumen machte die IAAF am Samstag im Rahmen des außerordentlichen Kongresses in Monaco keine Angaben. Adidas hatte am Freitag die vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit mit der IAAF verkündet. Beide Parteien hätten entschieden, "ihre Partnerschaft in beiderseitigem Einvernehmen zum Jahresende 2016 zu beenden", sagte adidas-Sprecher Oliver Brüggen. 2008 hatten die IAAF und der deutsche Sportartikel-Hersteller einen millionenschweren Vertrag abgeschlossen, der ursprünglich noch bis 2019 laufen sollte. Adidas wolle der Leichtathletik zwar treu bleiben, allerdings größeren Fokus auf die Zusammenarbeit mit individuellen Athleten legen. mehr

Leichtathletik-Weltverband

IAAF und adidas beenden Zusammenarbeit

Der krisengeplagte Leichtathletik-Weltverband IAAF verliert seinen langjährigen Sponsor adidas. Beide Parteien hätten entschieden, "ihre Partnerschaft in beiderseitigem Einvernehmen zum Jahresende 2016 zu beenden", sagte adidas-Sprecher Oliver Brüggen: "Wir möchten der IAAF für die erfolgreiche und professionelle Zusammenarbeit danken und wünschen dem Verband alles Gute für die Zukunft." 2008 hatten die IAAF und der deutsche Sportartikel-Hersteller einen millionenschweren Vertrag abgeschlossen, der ursprünglich noch bis 2019 laufen sollte. Adidas wolle der Leichtathletik zwar treu bleiben, allerdings größeren Fokus auf die Zusammenarbeit mit individuellen Athleten legen. Die IAAF dankte adidas für die Zusammenarbeit und kündigte "in Kürze" die Bekanntgabe eines neuen IAAF-Partners "in der gleichen Kategorie" an. Bereits im Januar 2016 hatte der britische Fernsehsender BBC mit Bezug auf anonyme Quellen berichtet, dass adidas sich aus dem Vertrag zurückziehen wolle. Offenbar auch wegen des Doping- und Korruptionsskandals um den ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack. Damals hatten beide Seiten lediglich darauf verwiesen, miteinander "in engem Kontakt" zu stehen. Schon zu diesem Zeitpunkt war über den Einstieg des adidas-Konkurrenten Nike spekuliert worden, sollte sich adidas zurückziehen. Für den US-Konzern wäre ein Engagement auch deshalb interessant, weil die Freiluft-WM 2021 in Eugene/Oregon, in Nähe der Konzernzentrale stattfindet. mehr

Kampf gegen Doping

BMI kritisiert Rückzug von adidas als Nada-Geldgeber

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat die Entscheidung des Sportartikelherstellers adidas kritisiert, das Sponsoring der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) zum Jahresende einzustellen. "Die bisherige Unterstützung von adidas war vorbildlich. Der Rückzug bei der Dopingbekämpfung ist das komplett falsche Signal. Ich hätte erwartet, dass diejenigen, die vom Sport profitieren, sich auch nachhaltig für Fair Play einsetzen", schrieb Ole Schröder, der Parlamentarische Staatssekretär des BMI, bei Twitter. Zu Wochenbeginn war bekannt geworden, dass adidas seinen 2016 auslaufenden und mit 300.000 Euro dotierten Vertrag mit der NADA nicht verlängern wird. "Wir möchten der NADA weiterhin verbunden bleiben und sind daher aktuell im Gespräch über alternative Formen der Zusammenarbeit", erklärte adidas-Sprecher Oliver Brüggen, stellte aber klar: "Selbstverständlich wird adidas weiterhin eine klare Haltung im Kampf gegen Doping einnehmen. In allen Verträgen mit unseren Athleten steht, dass wir die vertragliche Zusammenarbeit bei einem bewiesenen Dopingvergehen sofort beenden." Adidas ist der einzige Vertreter der deutschen Wirtschaft, der die NADA sponsert. Auch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages war der Rückzug von adidas kritisiert worden. Die Vorsitzende Dagmar Freitag sagte: "Offensichtlich ist man in Sport und Wirtschaft der Meinung, die Finanzierung der NADA sei ganz überwiegend Sache des Staates. Dann stellt sich aber die Frage nach dem NADA-Stiftungsmodell, das man jetzt getrost als gescheitert bezeichnen darf." mehr

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