Thema
Adolf Hitler
Berlin

Rallyefahrerin beginnt Oldtimer-Weltreise

Die 77-jährige Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer ist zu einer zweijährigen Oldtimer-Reise um die Welt aufgebrochen. Vor dem Berliner Olympiastadion verabschiedete sich die Lokalmatadorin vor rund hundert Schaulustigen. Mit Tränen in den Augen winkte die Ex-Opel-Händlerin vom Dach ihres 84 Jahre alten Wagens, gab Autogramme und ließ sich fotografieren. Dann ging die Fahrt zusammen mit einem 25-Jährigen Mitfahrer am Kudamm offiziell los. mehr

Istanbul

Erdogan vergleicht Israels Regierung mit Hitler-Regime

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel wegen der Militäroffensive im Gaza-Streifen Grausamkeiten vorgeworfen, die sogar Adolf Hitler überträfen. Die Israelis verfluchten Hitler für den Holocaust, "aber jetzt hat der terroristische Staat Israel mit seinen Gräueltaten in Gaza Hitler übertroffen", zitierte die Nachrichtenagentur Anadolu aus einer Rede des Politikers. Zugleich betonte Erdogan: "Der Ärger und Abscheu der Türkei richtet sich gegen den Unterdrücker Israel, nicht gegen das jüdische Volk." Es war bereits der dritte Ausfall Erdogans gegen Israel in dieser Woche. Anfang der Woche hatte der Premier der Knesset-Abgeordneten Ajalet Schaked eine "Hitler-Gesinnung" vorgeworfen. mehr

München

Gurlitt-Bild geht an Erben eines NS-Kasernenwarts

Ein Raubkunstgemälde, das der NS-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt für Adolf Hitlers "Führermuseum" kaufte, ist nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" den Nachfahren eines NS-Kasernenwarts zugesprochen worden. Das Amtsgericht München entschied demnach im Mai, dass das Bild in den Besitz der Münchner Familie zurückgeht. Die mutmaßliche Eigentümerin war in der NS-Zeit als Jüdin deportiert und ermordet worden. Laut Bundesamt für offene Vermögensfragen gebe es keine Erben mehr, die Ansprüche geltend machen. Das Amtsgericht war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. mehr

Binz

"Mein Kampf" bleibt verboten

Die Landesjustizminister haben ihre Auffassung bekräftigt, dass Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" in Deutschland nicht unkommentiert verbreitet werden darf. Das Buch sei "ein furchtbares Beispiel einer menschenverachtenden Schrift", heißt es in dem Beschluss der Ressortchefs, die bis gestern auf Rügen tagten. Am 31. Dezember 2015, 70 Jahre nach Hitlers Tod, erlöschen die Urheberrechte an dem Buch. Dann kann sich Bayern, das derzeit die Rechte hält, nicht mehr auf das Urheberrecht beziehen, um den Nachdruck in Deutschland zu verhindern. Nach Ansicht der Minister ist das Verbot der Verbreitung von "Mein Kampf" aber durch den Volksverhetzungs-Paragrafen im Strafgesetzbuch gedeckt. mehr