Thema
Adolf Hitler
Oppositionspolitiker und Schachweltmeister

Kasparow vergleicht Putin mit Hitler

Der frühere russische Oppositionspolitiker und Schachweltmeister Garri Kasparow hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Adolf Hitler verglichen. Putin betreibe eine "Ein-Mann-Diktatur" und wenn der Westen ihn nicht stoppe, werde der Preis ihn aufzuhalten immer höher steigen, sagte Kasparow am Donnerstag auf dem Warschauer Sicherheitsforum. Der Westen sollte Putin auch nicht wegen der Suche nach einem gemeinsamen Vorgehen etwa beim iranischen Atomprogramm oder der Lage im Nahen Osten beschwichtigen wollen, sagte Kasparow weiter. Putin profitiere von Instabilität, und Unruhen im Nahen Osten kämen seinem Regime durch steigende Ölpreise entgegen. Kasparow lebt inzwischen in New York. mehr

München

Gutachten zweifelt an Gurlitts Zurechnungsfähigkeit

War Cornelius Gurlitt zurechnungsfähig, als er seinen letzten Willen verfasste? Der Jurist und Psychiater Helmut Hausner äußert in einem Gutachten Zweifel daran. Das zuständige Nachlassgericht sieht aber vorerst keinen Grund, tätig zu werden. "Da derzeit kein Erbscheinsantrag vorliegt, findet auch keine Prüfung der Wirksamkeit des Testaments statt", teilte eine Sprecherin des Münchner Amtsgerichtes mit. Das Gutachten des Psychiaters und Juristen Helmut Hausner, demzufolge der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt an "paranoiden Wahnideen" litt, liege dem Gericht vor. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte über das Gutachten berichtet. Der Münchner Anwalt Christoph Edel, unter dessen Betreuung der schwer kranke Gurlitt bis zu seinem Tod gestellt war, wollte sich dazu nicht äußern. mehr

Bern

Schweizer empört über Hitler auf Kaffeesahne

Porträts der Diktatoren Adolf Hitler und Benito Mussolini auf Kaffeesahne-Packungen haben Empörung in der Schweiz ausgelöst. Die Supermarktkette Migros, deren Tochterfirma Elsa die Ware vertrieben hatte, entschuldigte sich und sprach von einer "unverzeihlichen Fehlleistung". Die Motive hätten niemals ausgeliefert werden dürfen, sagte Migros-Sprecher Luzi Weber. Die Motive seien ohne nähere Begutachtung übernommen worden. "In Zukunft werden wir unsere Kontrollen für diese Produkte drastisch verschärfen", versprach Weber. mehr