Ägypten
Ägypten

Todesurteile gegen zwölf IS-Dschihadisten verhängt

Ein ägyptisches Gericht hat am Donnerstag Todesurteile gegen zwölf Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verhängt. Den Männern wurde die Planung von Anschlägen auf Polizisten und Soldaten im Land vorgeworfen, wie aus Justizkreisen verlautete. Sechs der Verurteilten befinden sich demnach im Gefängnis, die übrigen sechs auf freiem Fuß. Die Todesurteile müssen in Ägypten nun dem obersten Mufti vorgelegt werden, der eine beratende Stellungnahme dazu abgibt. Am 12. September soll das Gericht in der nördlichen Provinz Scharkia dann endgültig entscheiden, wie es aus Justizkreisen weiter hieß. mehr

Persönlich

Abdel Fattah al Sisi . . . schafft die Pressefreiheit ab

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al Sisi lehrt Journalisten das Fürchten. Das 60-jährige Staatsoberhaupt hat jetzt ein neues Anti-Terror-Gesetz gebilligt, das die Pressefreiheit in Ägypten de facto abschafft. Journalisten sollen künftig - wenn sie über Terrorakte anders als öffentlich dargestellt berichten - hohe Geldstrafen zahlen. Allzu kritischen Journalisten droht darüber hinaus ein einjähriges Berufsverbot. Ursprünglich hatte der Paragraf sogar eine Mindesthaftstrafe von zwei Jahren beinhaltet. mehr

Ägypten

Schwere Hitzewelle fordert 95 Menschenleben

Bei der schweren Hitzewelle in Ägypten ist die Zahl der Todesfälle auf 95 gestiegen. Zudem mussten Hunderte vor allem Ältere in den vergangenen Tagen bei Temperaturen von bis zu 46 Grad im Süden des Landes und um die 40 Grad in der Hauptstadt Kairo im Krankenhaus behandelt werden, wie das ägyptische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Am Sonntag kletterte das Thermometer in Kairo sogar auf mehr als 42 Grad. Der staatliche Wetterdienst in Ägypten spricht von der schwersten Hitzewelle seit fast vier Jahrzehnten. Ältere Menschen und Kinder wurden aufgefordert, sich möglichst nicht in der prallen Sonne zu bewegen. Bis Ende des Monats sollen die Temperaturen sinken. mehr