Ägypten
Ägypten

Zwei Polizisten in Kairo erschossen

Unbekannte haben in Kairo zwei Polizisten erschossen. Die Attentäter feuerten von einem vorbeifahrenden Motorrad auf das Fahrzeug der beiden Beamten, bestätigte das ägyptische Innenministerium am Mittwoch. Die Opfer des Anschlags in der Nacht zuvor waren ein Polizeioberst und ein Polizeirekrut. Der Oberst war der Chef der Ermittlungsabteilung der Polizeizentrale im Vorstadtbezirk Al-Matarija. Die Polizeistation im Nordosten von Kairo steht im Ruf besonders schlimmer Folterpraktiken. Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" sollen dort seit April 2014 neun Menschen an den Folgen von Misshandlungen gestorben sein. In den meisten Fällen handelte es sich um Personen, die aus politischen Gründen verhaftet worden waren. mehr

Ägypten

Mindestens zwölf Tote bei Anschlägen auf der Siani-Halbinsel

Beim Anschlag auf eine Polizeistation im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Das Gebäude in der Stadt Al-Arisch sei schwer beschädigt, teilten Sicherheitsbeamte mit. Helfer suchten in den Trümmern nach weiteren Opfern. Ein Angreifer habe sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug an den Sicherheitskontrollen vor der Station vorbei gelenkt, hieß es. Als die Polizisten zu schießen begannen, flog das Auto in die Luft. Unter den Toten war mindestens ein Polizist. Das Gesundheitsministerium gab die Zahl der Verletzten mit 38 an. mehr

Thailand

Israelisches Kind stirbt bei Fährunglück

Bei einem Fährunglück vor der thailändischen Ferieninsel Phuket ist ein zwölfjähriges Mädchen aus Israel ums Leben gekommen. Mehr als 100 Menschen, darunter Dutzende Touristen, wurden gerettet, nachdem die Fähre "Ao Nang Princess 5" zwischen den Ferienregionen Krabi und Phuket in Brand geraten und gesunken war, berichtete die Polizei am Donnerstag. Das Mädchen war mit seiner Familie zum Urlaub in Thailand. Nach ersten Erkenntnissen war niemand aus Deutschland an Bord, wie aus diplomatischen Kreisen verlautete. Das Nachrichtenportal "Phuketwan" berichtete von Passagieren unter anderem aus China, Ungarn, Ägypten, der Ukraine und Litauen. Die Angaben konnten nicht geprüft werden, da keine Passagierliste veröffentlicht wurde. mehr