Afrikanische Schweinepest
Greifswald-Riems

Schweinepest: Wild soll untersucht werden

Nach einem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest in Polen fordert ein Bundesinstitut stärkere Untersuchungen von Wildschweinen in Deutschland. Der Erreger habe mit Litauen und Polen zwei EU-Länder erreicht und bewege sich nach Westen, sagte der Präsident des Friedrich-Loeffler Instituts gestern. Insbesondere in den an Polen angrenzenden Bundesländern sollten unter anderem tot aufgefundene und kranke Wildschweine auf den Erreger untersucht werden, heißt es in einer Empfehlung. mehr

Münster

Afrikanische Schweinepest: Bauern in Sorge

Die Landwirtschaftsverbände in NRW sind nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Litauen um die heimischen Schweinebestände besorgt. "Wir haben große Befürchtungen, dass sich die Seuche weiter nach Westen ausbreitet", sagte Bernhard Schlindwein, Agrarreferent im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) in Münster. Die größte Gefahr gehe vom Lkw-Transitverkehr und von Jägern aus, die Kontakt zu infizierten Wildschweinen hatten. Ähnlich äußerte sich auch der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in einer Mitteilung. "Der freie Handel im Binnenmarkt und die enorme Mobilität der Menschen erhöhen das Risiko, dass die Seuche auch nach Deutschland eingeschleppt wird. mehr

Landwirte besorgt über Schweinepest

Die Schweinehalter in Deutschland haben vor möglichen dramatischen Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest gewarnt. "Wir wollen zwar keine Panik verbreiten, aber die Lage ist ernst", sagte Torsten Staack, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands. Sollte das hochansteckende Virus auf Deutschland übergreifen, fürchtet er "Folgen im Milliarden-Bereich". Die Afrikanische Schweinepest ist zwar für Menschen ungefährlich, für Tiere aber hochansteckend. mehr