Ai Weiwei
Berlin

Ai Weiwei dreht mit Til Schweiger

Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei will bei der Berlinale in Fernregie einen Kurzfilm über Berlin von Peking aus drehen. Til Schweiger habe seine Mitarbeit zugesagt, teilte Produzent Claus Clausen mit. Nähere Einzelheiten will der Produzent heute erst vorstellen. Bei einer Pressekonferenz werde auch Ai Weiwei (57) aus China zugeschaltet, hieß es. Ai Weiwei darf wegen seiner Kritik am Regime in Peking seit Jahren nicht ausreisen. Der Kurzfilm soll Teil des internationalen Kinoprojekts "Berlin, I Love You" sein. mehr

Peking/Berlin

Ai Weiwei hofft noch auf Reise nach Berlin

Der chinesische Künstler Ai Weiwei hofft, dass ihm doch noch die Ausreise zu seiner großen Ausstellung in Berlin erlaubt wird. Seinen Pass hat er bislang eigener Aussage zufolge aber nicht zurückbekommen. Die chinesischen Behörden verweigern ihm seit seiner Inhaftierung 2011 jede Reisemöglichkeit. Sein Fall könnte im Zusammenhang mit dem Besuch von Kanzlerin Angela Merkel Anfang Juli in Peking noch eine Rolle spielen, da sich die Bundesregierung immer für eine Ausreise des Künstlers eingesetzt hatte. mehr

Miami

Aus Wut zerstört Künstler eine Vase von Ai Weiwei

Der chinesische Dissident Ai Weiwei ist selbst Ziel eines Protestakts geworden. Ein wütender Künstler aus Miami zerschmetterte eine 1 Million US-Dollar (umgerechnet 727 000 Euro) teure Vase Ai Weiweis im Perez Art Museum (PAMM) in Miami – direkt neben einer Performance-Fotoserie, auf der Ai eine kostbare Vase am Boden zerschellen lässt. Der Übeltäter Maximo Caminero erklärte, er habe mit der Aktion gegen den Beschluss des Museums protestieren wollen, ausschließlich internationale Kunst zu zeigen. Anschließend habe er sich ohne Gegenwehr abführen lassen, hieß es. Ai zeigte wenig Verständnis für den Vorfall vom Wochenende: Der Protest an sich sei vielleicht gerechtfertigt, aber deshalb fremde Arbeiten zu zerstören, sei fraglich. mehr

Berlin

Ai Weiwei stellt ab April in Berlin aus

Die weltweit bislang wohl größte Schau mit Kunst des Chinesen Ai Weiwei wird ab Frühjahr (3. April bis 7. Juli) im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen sein. "Mehr als die Hälfte der Kunstwerke wird für die Berliner Ausstellung neu entstehen", sagt Direktor Gereon Sievernich. Der 56-jährige Ai Weiwei, der zugleich als Regimekritiker bekannt ist, wird seine Installationen, Fotografien und Videoarbeiten im gesamten, 3000 Quadratmeter großen Erdgeschoss des Ausstellungshauses präsentieren – in 20 Räumen und im Lichthof. "Für jeden Raum hat er sich eine eigene Komposition ausgedacht", so Sievernich, der die Schau gemeinsam mit Ai Weiwei vorbereitet. "Noch keines der Werke ist zuvor schon einmal in Deutschland gezeigt worden." mehr

Peking

Ai Weiwei hofft auf Hilfe der Kanzlerin

Der chinesische Künstler Ai Weiwei hofft auf Unterstützung von Kanzlerin Angela Merkel. Es wäre hilfreich, wenn Merkel beim Besuch des chinesischen Ministerpräsident Li Keqiang am Wochenende in Berlin seine Situation ansprechen würde, sagte der Regimekritiker. Die internationale Gemeinschaft müsse Druck auf Peking ausüben, um die Lage kritischer Intellektueller in China zu verbessern. Viele Andersdenkende seien in Haft. Die Polizei halte weiter seinen Pass zurück, so dass er das Land nicht verlassen könne. mehr

Dinslaken

Kunst-Camping an der Emscher in Ai-Weiwei-Zelten

Emscherkunst ist in Dinslaken vor allem Zeltkunst. Wenn vom 22. Juni bis zum 6. Oktober 2013 zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen neue Ausstellungsräume unter freiem Himmel entstehen, wird das Emscherdelta Teil der Installation des chinesischen Künstlers und Dissidenten Ai Weiwei sein. Seine großangelegte Arbeit trägt den Titel "Aus der Aufklärung". Ai Weiwei lässt 1000 einfach gehaltene Iglu-Zelte anfertigen, die während der Ausstellungszeit von Bürgern ausgeliehen und entlang der Emscher an ausgewiesenen Zeltplätzen aufgestellt werden, um darin zu übernachten. mehr