Thema
AIDS
Düsseldorf

Spenden für Aids-Hilfe, Tafel, Hospiz und Grenzenlos

Es ist ein schöner Brauch zum Jahresende geworden, dass Düsseldorfer Firmen Geld für soziale Zwecke spenden. Dafür verzichten sie darauf, ihren Kunden Weihnachtsgeschenke zu machen. Gestern überreichte Unternehmer Josef Klüh im Namen all seiner Mitarbeiter insgesamt 40 000 Euro für soziale Zwecke. Je 10 000 Euro gingen an die Düsseldorfer Kindertafel, das Kinderhospiz Regenbogenland, das St. Raphael-Haus und an den Verein Grenzenlos. Klüh: "Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung, und wir haben uns entschieden, erneut hier vor Ort, an unserem Stammsitz in Düsseldorf, zu helfen." mehr

Welt-Aids-Tag

Thomas Geisel unterstützt Helfer und Spender

Geschätzt leben in Düsseldorf rund 2500 Menschen, die mit dem HIV-Virus infiziert oder an Aids erkrankt sind. Damit gehört die Stadt zu den sechs besonders stark betroffenen deutschen Metropolen. "Ich selbst bin am Wochenende in meiner schwäbischen Heimat und kann deshalb nicht mit der Spendendose über die Kö laufen, aber ich ermuntere jeden Bürger, die Düsseldorfer Aidshilfe zu unterstützen", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. mehr

Düsseldorf

Elf Opern-Stars singen bei der Aids-Gala in der Rheinoper

Die Rheinoper lädt zum sechsten Mal zu einer festlichen Operngala zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung. Am 7. März 2015 werden im Düsseldorfer Opernhaus elf internationale Opern-Stars zu erleben sein, außerdem die Düsseldorfer Symphoniker und der Chor der Rheinoper. Die künstlerische Leitung liegt bei Alard von Rohr, dem ehemaligen Direktor der Deutschen Oper Berlin. Es dirigiert Patrick Fournillier. Der Vorverkauf läuft. mehr

Thema

AIDS

AIDS wird heute vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und infizierte Injektionsnadeln übertragen. Das Immunsystem ist dabei so weit geschwächt, dass der Körper Infektionen nicht mehr bekämpfen kann. Ende des vergangenen Jahres lebten nach Angaben von UNAIDS, dem Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, rund 35 Millionen Menschen mit HIV und Aids. Rund 2,1 Millionen infizierten sich, knapp 1,5 Million Menschen starben an den Folgen der Immunschwäche. Diese globale Epidemie will UNAID nun eindämmen. Bis zum Jahr 2020 sollen 90 Prozent aller Infizierten über ihren Zustand aufgeklärt sein, wiederum 90 Prozent von ihnen sollen lebensverlängernde Medikamente erhalten.