ALBA Berlin
Basketball

Euroleague-Wildcard "mit Priorität" an deutsches Team

Der deutsche Basketball wird auch in der kommenden Euroleague-Saison voraussichtlich mit zwei Klubs vertreten sein. Der Bundesliga-Meister qualifiziert sich weiterhin sportlich, eine von vier Wildcards werde "mit Priorität" an ein deutsches Team vergeben, teilte die Euroleague am Donnerstag nach einer Sitzung der Anteilseigner mit. In dieser Saison war der FC Bayern München als nationaler Champion dabei, ALBA Berlin hatte als Finalist eine Wildcard erhalten. In der kommenden Saison könnte das Finalturnier in der deutschen Hauptstadt stattfinden. Die Euroleague lud für Montag zu einer Pressekonferenz in die O2 World mit Liga-Präsident Jordi Bertomeu ein. Man habe "das Ziel, sehr bald mit dem Final Four wieder nach Deutschland zurückzukommen", hatte Bertomeu zuvor bei "spox.com" gesagt. Schon vor sechs Jahren hatte Berlin die Finalrunde ausgerichtet. Im zweitklassigen Eurocup sind drei deutsche Vereine fix qualifiziert, auch hier ist noch eine Wildcard möglich. Mit Start der kommenden Saison tritt wie erwartet in der Euroleague das sogenannte Financial Fairplay in Kraft. Klubs dürfen damit nicht mehr ausgeben als sie einnehmen. mehr

Ausschreitungen gegen Galatasaray

Euroleague reduziert Strafe für Alba

Nach den heftigen Ausschreitungen der Gästefans beim Spiel zwischen Alba Berlin und Galatasaray Istanbul im März hat die Basketball-Euroleague die Geldstrafe gegen den deutschen Pokalsieger auf die Hälfte reduziert. Der Berufungsausschuss gab dem Alba-Einspruch teilweise statt, so dass die Berliner statt 40.000 nun 20.000 Euro bezahlen müssen, weil nicht alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren. Vor dem Sieg der Berliner am 19. März hatten sich die Ereignisse in der Arena am Ostbahnhof überschlagen. Zehn Minuten vor Anpfiff wollten etwa 30 Gala-Fans den Alba-Block stürmen. Es flogen Stühle, ein Böller wurde gezündet, Ordnungskräfte wurden bespuckt. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs und in einem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Ein Alba-Fan wurde am Kopf und Oberkörper verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Galatasaray wurde wegen der Ausschreitungen mit einer Strafe von 30.000 Euro belegt und muss zudem das kommende Heimspiel gegen den FC Barcelona (10. April) vor leeren Rängen austragen. Der Richter unterstrich in der Urteilsbegründung, dass Istanbuls Fans in dieser Saison wiederholt für Ärger gesorgt hätten. mehr

Basketball-Bundesliga

Ludwigsburg sichert sich letztes Play-off-Ticket

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben sich in der Basketball-Bundesliga das letzte Playoff-Ticket gesichert. Die Ludwigsburger gewannen am Donnerstagabend das entscheidende Duell bei der BG Göttingen mit 85:81 (50:41) und verteidigten damit den achten Tabellenplatz. In der ersten K.o.-Runde trifft das Team von Trainer John Patrick entweder auf Alba Berlin oder die Brose Baskets Bamberg. Beide Teams liegen derzeit punktgleich an der Tabellenspitze und treffen am Sonntag im Nachholspiel aufeinander. mehr

Basketball

Tabu verlässt Alba Berlin Richtung Mailand

Alba Berlin und Jonathan Tabu gehen ab sofort getrennte Wege. Knapp eineinhalb Wochen vor dem Start in die Play-offs der Basketball-Bundesliga wechselt der belgische Nationalspieler zum italienischen Meister Armani Mailand. Der Vertrag des 29 Jahre alten Spielmachers, der im vergangenen Sommer nach Berlin gekommen war, wurde aufgelöst. "Nach meiner Verletzung in der Saisonvorbereitung war es nicht immer leicht für mich. Ungeachtet dessen war die Zeit, die ich bei Alba verbringen durfte, unvergesslich", sagte Tabu. Der Guard hatte sich eine langwierige Brustmuskelverletzung zugezogen und insgesamt nur zwölf Spiele in der Euroleague und in der Bundesliga absolviert. mehr

Bundesliga

Obradovic zum Basketball-Trainer des Jahres gewählt

Alba-Coach Sasa Obradovic ist zum besten Trainer der Saison in der Basketball-Bundesliga gewählt worden. Das teilte die Liga am Donnerstag mit. "Es ist natürlich eine große Ehre für mich, aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung", sagte der Serbe, der seit dem Sommer 2012 die Berliner trainiert. Am 10. Mai startet der derzeitige Tabellenführer in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft. Neben dem Trainer, der bereits in den 90er Jahren für ALBA als Profi aktiv war, wurde Berlins Center Jamel McLean zum wertvollsten Spieler ernannt. Der US-Amerikaner erhielt nur drei Punkte mehr als der Zweitplatzierte Brad Wanamaker von den Brose Baskets Bamberg. "Ich hätte diesen Titel sicher nicht gewonnen, wenn ich nicht so viele tolle Mitspieler und Trainer um mich herum hätte", sagte McLean. Der 27-Jährige war im Sommer von den Telekom Baskets zum Pokalsieger der zurückliegenden beiden Jahre gewechselt. Am Dienstag wurde bereits ALBA-Aufbauspieler Cliff Hammonds zum besten Verteidiger der Liga gekürt. Er erhielt die Auszeichnung zum zweiten Mal in Folge. Die Auswahl trifft ein Expertengremium aus Trainern, Team-Kapitänen und Journalisten. mehr