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Alexander Hleb
Ehemaliger Star

Hleb: Rückkehr in Bundesliga "eine Option"

Der ehemalige Bundesliga-Profi Alexander Hleb erwägt eine Rückkehr nach Deutschland. Dies sei "eine Option. Ich bin bereit und will wieder in eine große Liga und international spielen", sagte der 31-Jährige nach dem 1:4 (0:1) seines Klubs Bate Borissow zum Abschluss der Gruppenphase in der Champions League beim deutschen Rekordmeister Bayern München. Hleb war erst im Sommer in seine weißrussische Heimat zurückgekehrt, sucht nun aber schon wieder eine neue Herausforderung. Noch sei "die Entscheidung nicht endgültig gefallen, aber es gibt Interesse von verschiedenen Vereinen aus verschiedenen Ländern", hatte er schon vor dem Duell mit dem FC Bayern erklärt. Er müsse jetzt "überlegen, was das Beste für mich ist. Ich will zu einem Klub, der eine Perspektive hat, denn ich will in meiner Karriere noch mal etwas erreichen." Bis Mitte Dezember will der Mittelfeldspieler Klarheit. Hleb war in der Bundesliga beim VfB Stuttgart (2000-05, 2009/10) und für den VfL Wolfsburg (2011/12) aktiv. Zudem stand er beim FC Barcelona unter Vertrag. In Borissow hatte er 1999 seine Profikarriere begonnen. Auch wenn er in seiner Heimat in den vergangenen Monaten "eine schöne Zeit" hatte, "das Problem ist, dass das Championat in Weißrussland zu schwach ist", sagte Hleb. mehr

Weißrussland

Bayern-Gegner Borissow holt siebten Titel in Folge

Bayern Münchens Champions-League-Gegner BATE Borissow hat sich zum siebten Mal in Serie die weißrussische Fußball-Meisterschaft gesichert. Die Mannschaft um den früheren Bundesligaprofi Alexander Hleb setzte sich am 28. Spieltag gegen den FK Minsk mit 5:1 (1:1) durch und führt die Tabelle zwei Runden vor Schluss sechs Punkte vor Schachtjor Salihorsk an. Da Borissow drei Siege mehr auf dem Konto hat, kann Salihorsk den Serienmeister nicht mehr vom ersten Platz verdrängen. Für Borissow, das am zweiten Spieltag der Champions League Bayern München mit 3:1 besiegte, ist es bereits der neunte Meistertitel. mehr

Bayern-Trainer Heynckes warnt vor Borissow

Minsk (RP). Weißrusslands Meister BATE Borrisow hat wie schon 2008 und 2010 die Gruppenphase der Champions League erreicht. Mit dem 3:1-Sieg zum Auftakt beim französischen Erstligisten OSC Lille überraschte das seit 16 Spielen ungeschlagene Team des 35-jährigen Trainers Viktor Goncharenko, dessen Star ein alter Bekannter ist: Alexander Hleb spielte in der Bundesliga für den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg (168 Einsätze). Für die Partie heute Abend (20.45 Uhr) gegen den FC Bayern sieht der endlich wieder verletzungsfreie 31-Jährige, der Borrisow als Sprungbrett sieht, sich wieder zu empfehlen, die Münchner auch ohne den niederländischen Nationalspieler Arjen Robben (muskuläre Probleme) als klaren Favoriten. "Es wird eine sehr schwierige Aufgabe. Man sollte erstmal die 90 Minuten spielen, bevor man an irgendwelche Rekorde denkt", sagte Trainer Jupp Heynckes. Mit zehn Pflichtspielsiegen in Folge ist noch keine Bayern-Mannschaft in die Saison gestartet. mehr

Schlusslicht MSV Duisburg empfängt heute Berlin

Duisburg (ssa) Als einziges siegloses Team in der Zweiten Liga peilt der MSV Duisburg heute (20.15 Uhr, Schauinsland-Arena) gegen Hertha BSC Berlin den ersten Dreier der Saison an. "Notfalls müssen wir den Ball mit der Brechstange über die Linie prügeln", sagt Kosta Runjaic, Trainer des Tabellenletzten. Unklar ist noch, ob Mittelfeldspieler Goran Sukalo zum Einsatz kommt, der sich beim 0:3 in Braunschweig einen Bänderanriss im Knöchel zuzog. Hertha-Coach Jos Luhukay glaubt an einen "goldenen Oktober" für Berlin: "Wenn alle meine Philosophie verinnerlicht haben, sind wir ab Oktober unschlagbar." mehr

Schlusslicht MSV Duisburg empfängt heute Berlin

Duisburg (ssa) Als einziges siegloses Team in der Zweiten Liga peilt der MSV Duisburg heute (20.15 Uhr, Schauinsland-Arena) gegen Hertha BSC Berlin den ersten Dreier der Saison an. "Notfalls müssen wir den Ball mit der Brechstange über die Linie prügeln", sagt Kosta Runjaic, Trainer des Tabellenletzten. Unklar ist noch, ob Mittelfeldspieler Goran Sukalo zum Einsatz kommt, der sich beim 0:3 in Braunschweig einen Bänderanriss im Knöchel zuzog. Hertha-Coach Jos Luhukay glaubt an einen "goldenen Oktober" für Berlin: "Wenn alle meine Philosophie verinnerlicht haben, sind wir ab Oktober unschlagbar." mehr

Spanien

FC Barcelona löst Vertrag mit Hleb auf

Alexander Hleb ist vereinslos. Der Vertrag des beim Bundesligisten VfL Wolfsburg aussortierten Mittelfeldspielers bei Champions-League-Sieger FC Barcelona ist in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst worden. Das gaben die Katalanen auf ihrer Homepage bekannt. Der Kontrakt wäre am 30. Juni diesen Jahres ausgelaufen. Der ehemalige Stuttgarter Profi war 2008 für rund 15 Millionen Euro vom FC Arsenal zu Barca gewechselt und kam in der Triple-Saison der Blaugrana auf 35 Einsätze. Anschließend wurde der Weißrusse immer wieder ausgeliehen, unter anderem auch wieder zum VfB und zuletzt nach Wolfsburg. Hleb hatte sich beim FC Augsburg fit gehalten, nachdem sich die Wölfe nach nur vier Einsätzen von dem 30-Jährigen getrennt hatten. mehr

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Alexander Hleb

Alexander Hleb wurde am 1. Mai 1981 in Minsk geboren. Er begann seine Karriere 1999 bei BATE Borissow. 2000 wechselte er in die Bundesliga zum VfB Stuttgart und blieb bis 2005. Über den FC Arsenal und FC Barcelona sowie verschiedene andere Stationen landete Alexander Hleb 2012 schließlich wieder bei BATE Borissow.