Alexander Lukaschenko
Zweite Auflage

Europaspiele 2019 finden wohl in Weißrussland statt

Die weißrussische Hauptstadt Minsk wird wohl Ausrichter der zweiten Auflage der Europaspiele im Jahr 2019. Wie der Branchendienst insidethegames berichtet, werde Alexander Lukaschenko, der wegen Verstößen gegen Menschenrechte umstrittene Staatschef des osteuropäischen Landes, dies am Freitag auf der 45. Generalversammlung der europäischen Olympischen Komitees EOC in Minsk bestätigen. "Niemand in Europa wird die Fähigkeit Weißrusslands in Frage stellen, eine derart große Sportveranstaltung auszurichten", sagte Maxim Ryschenkow, erster Vizepräsident des weißrussischen Olympischen Komitees NOCRB: "Es gibt genügend erfolgreiche Beispiele wie die Eishockey-WM 2014, die gezeigt haben, dass Weißrussland die Organisation von Sportturnieren auf verschiedenen Ebenen bewältigen kann." mehr

Persönlich

Alexander Lukaschenko . . . sind 20 Jahre nicht genug

Seit zwei Jahrzehnten regiert Alexander Lukaschenko nun schon mit eiserner Hand in Weißrussland. Und der heutige 61-Jährige hat noch viel vor, weshalb sich der "letzte Diktator Europas" am 11. Oktober wieder zur Wahl um das Präsidenten-Amt Weißrusslands stellen wird. Dass der Vater von vier Kindern, der getrennt von seiner Frau Galina lebt, die Wahl gewinnen wird, steht außer Frage. Er lernte von seinen politischen Vorbildern. Den Breschnews, Andropows und Tschernenkos: In den 80er Jahren führten sie die Sowjetunion nach seinem kommunistischen Traum, nach seinen Idealen. mehr