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"Bachelorette" - RTL gibt Protagonistin bekannt

Der Privatsender RTL hat jetzt sein Geheimnis um "Die Bachelorette" gelüftet. Bei der Frau handelt es sich um die 26-jährige Schauspielerin Anna-Christiana Hofbauer, die aus Marktoberdorf im Allgäu stammt. Die ledige Musical-Darstellerin wohne in Berlin, wie RTL gestern mitteilte. Die "Bild"-Zeitung hatte vor zehn Tagen darüber berichtet. Die Sendung "Die Bachelorette" wird am Mittwoch um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Aus einer Schar von 20 Männern soll sich Hofbauer im Laufe der sieben Folgen ihren Liebling aussuchen. Die Show ist bereits in Portugal abgedreht worden. Vor rund zehn Jahren war Monica Ivancan, heute 37 Jahre alt, auf Männersuche bei RTL. Sie war zeitweilig mit Oliver Pocher liiert. mehr

WM-Bewerbung

Oberstdorf unterliegt Seefeld im Rennen um Ski-WM 2019

Oberstdorf ist im Rennen um die nordische Ski-WM 2019 leer ausgegangen. Das deutsche Wintersport-Mekka im Allgäu zog bei der Vergabe durch den Internationalen Skiverband FIS in Barcelona gegen das österreichische Seefeld den Kürzeren. Die Marktgemeinde scheiterte bereits zum vierten Mal in Folge mit einer WM-Bewerbung, einen fünften Versuch wird es wohl nicht geben. Trösten durfte sich Oberstdorf mit der Ausrichtung der Skiflug-WM 2018, deren Vergabe aus Mangel an Mitbewerbern aber nur Formsache war. Am Ende überwog die Enttäuschung über die erneut verpasste WM in den Disziplinen Skispringen, Skilanglauf und nordische Kombination. Oberstdorf hatte 1987 und 2005 die WM ausgerichtet. Den Zuschlag für die alpine Ski-WM 2019 erhielt das schwedische Are, das sich gegen Cortina d'Ampezzo (Italien) durchsetzte. mehr

Ski Nordisch

Oberstdorf hofft auf Zuschlag für WM 2019

Die Marktgemeinde Oberstdorf sieht am Donnerstag gespannt nach Barcelona. Dort entscheidet am späten Nachmittag das Council des Ski-Weltverbandes FIS über den Austragungsort der nordischen Ski-WM 2019. Oberstdorf konkurriert mit dem slowenischen Planica, Almaty in Kasachstan sowie dem österreichischen Seefeld um das Ereignis. Leer wird Oberstdorf in keinem Fall ausgehen. Für die Skiflug-WM 2018 sind die Allgäuer alleiniger Bewerber. Nach drei vergeblichen Anläufen in Serie sind die Bayern optimistisch, dass es mit der Ski-WM klappt. Noch sind die Erinnerungen an das "Wintermärchen 2005" im Allgäu nicht ganz verblasst. Damals begeisterte Oberstdorf mit einer nahezu perfekten WM-Ausrichtung. Das Konzept von damals - eine WM der kurzen Wege, moderne, anspruchsvolle Schanzen und Loipen sowie garantierte Nachhaltigkeit - spielte auch diesmal eine Rolle in der 10-minütigen Bewerbung, die zudem auf Emotionen setzte. Der zweimalige Weltcupgesamtsieger im Langlauf, Tobias Angerer, war bei der launigen Präsentation nach dem Muster "Wer wird Millionär" das Gesicht der Oberstdorfer Bewerbung, die beim 17-köpfigen FIS-Vorstand einen guten Eindruck hinterließ. mehr

Kempten

Polizei: Tumulte bei Schießerei in Allgäuer Regio-Zug

Nach der Schießerei am Freitag in einem voll besetzten Zug im Allgäu wurden gestern dramatische Details zum Hergang bekannt. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 20-Jährigen aus der Nähe von Fürstenfeldbruck, sagte Polizeisprecher Richard Thies. Sein Komplize sei 44 Jahre alt und komme aus Augsburg. Der Mann liegt schwer verletzt im Koma. "Sein Zustand ist stabil", sagte Thies. Es sei aber nicht sicher, ob der Mann überleben werde. Ein 44-jähriger Bundespolizist liegt ebenfalls schwer verletzt in einer Klinik. Ihm wurde eine Kugel in den Oberschenkel geschossen. Ein weiterer Schuss Richtung Bauch wurde von der Schutzweste abgewehrt. "Ohne die Schutzweste hätte der Schuss verheerende Folgen gehabt", sagte Thies. Der Beamte musste stundenlang operiert werden. mehr

Kempten

Schießerei in Regionalzug

Bei einer Schießerei zwischen Polizisten und mutmaßlichen Straftätern in einem voll besetzten Zug ist im Allgäu ein 20 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Drei weitere Männer wurden gestern schwer verletzt, darunter zwei Bundespolizisten: Ein 44 Jahre alter Beamte erlitt einen Beinschuss, sein Kollege einen Schlag auf den Kopf. Die genauen Hintergründe der Tat in der Regionalbahn waren auch Stunden nach dem Vorfall völlig unklar. Wie die Polizei berichtete, wollten die beiden Polizisten die Fahrgäste des Zuges von Kaufbeuren nach Kempten kurz nach 14. mehr

Treuchtlingen

Mann wirft drei Kinder aus Fenster

Verzweifelt über die Trennung seiner Frau hat ein junger Vater seine drei kleinen Kinder aus dem Fenster seiner Wohnung im mittelfränkischen Treuchtlingen geworfen und schwer verletzt. Dann sprang der 30-Jährige hinterher, wie die Polizei gestern mitteilte. Nach dem Sturz aus dem zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses schwebte der zehn Monate alte Junge in Lebensgefahr. Seine zwei und drei Jahre alten Schwestern wurden schwer verletzt. Der Vater sollte noch gestern aus dem Krankenhaus entlassen werden. mehr