Amnesty International
Solingen

Fördermittel für die Flüchtlingshilfe beantragen

Zu einem Informationsgespräch über Fördermöglichkeiten für das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe hatte jetzt das Kommunale Integrationszentrum in die Volkshochschule eingeladen. Rund 50 Interessierte aus Vereinen und Verbänden nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. "Positiv überrascht" zeigte sich beispielsweise Helmut Eckermann von "Amnesty International" angesichts der Vielzahl der Initiativen, die Flüchtlingen das Ankommen erleichtern wollen. So sucht die neu gebildete Koordinierungsstelle für die Flüchtlingsarbeit im Sozialressort geeigneten Wohnraum für Flüchtlinge. Die Wohlfahrtsverbände unter der Federführung der Arbeiterwohlfahrt schulen Ehrenamtler und koordinieren deren Engagement für Flüchtlinge. Das kommunale Integrationszentrum kümmert sich um den Spracherwerb und die Suche nach geeigneten Plätzen in Schulen und Kitas für Flüchtlingskinder. mehr

Stichwort

Todesstrafe

In Europa und Zentralasien gibt es mit Ausnahme von Weißrussland keine Todesstrafe mehr. In den USA und in Afrika gehen die Zahlen der Todesurteile zurück. Dennoch wurden 2014 in 22 Staaten 607 Menschen hingerichtet - das geht aus dem Jahresbericht von Amnesty International hervor. Zum Vergleich: 2013 waren es 778. 2014 fällten 55 Staaten 2466 Todesurteile (Vorjahr: 1925). Allein in Ägypten und Nigeria - die unter islamistischem Terror leiden - verhängte die Justiz mehr als 1100 Todesurteile. Sieben Staaten ließen nach einer Unterbrechung wieder Menschen hinrichten, etwa Pakistan. Für China, das mehr Menschen töten lässt als jedes andere Land, gibt es keine glaubwürdigen Zahlen. Sieht man von China ab, fanden 72 Prozent aller Hinrichtungen im Iran, in Saudi-Arabien und im Irak statt. mehr