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Fifa-Präsident

Amnesty International nimmt Infantino wegen Katar in die Pflicht

Amnesty International hat von Fifa-Präsident Gianni Infantino ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im WM-Gastgeberland Katar gefordert. "Er hat die einzigartige Möglichkeit zu zeigen, dass während seiner Präsidentschaft die Menschenrechte gestärkt werden", sagte Amnesty-Sprecher Mustafa Qadri. Es sei "essentiell", dass der Fußball-Weltverband Katar auffordere, gegen die "systematische Ausbeutung" von Arbeitern auf den WM-Baustellen vorzugehen. Der neue Fifa-Chef Infantino ist noch bis zum 22. April in Katar zu Gast, um sich ein Bild über den Stand der Vorbereitungen für das Turnier 2022 zu machen. mehr

Zürich

Amnesty wirft Katar Zwangsarbeit vor

Der Fußball-Weltverband Fifa will sich die erneute Kritik von Amnesty International an den Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar zu Herzen nehmen. "Natürlich gibt es noch viele Probleme, aber wir sind auf dem richtigen Weg und entschlossen, die Lage weiter zu verbessern und noch stärker zum Schutz der Arbeitnehmerrechte bei den WM-Stadionprojekten beizutragen", sagte Federico Addiechi, der Leiter der zuständigen Fifa-Nachhaltigkeitsabteilung. mehr

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Amnesty International

Die Arbeit von Amnesty International ist in den letzten Jahren äußerst wertvoll geworden. Der Druck auf politische Akteure hat sich stark erhöht, Regierungen werden förmlich zur Transparenz gezwungen. Und die Länder, in denen Amnesty International nicht vertreten ist, werden einen triftigen Grund haben - sie sind einfach gesagt autoritär.