Amnesty International
Amnesty International FOTO: dpa, rs pt
Amnesty International
Stadt Kempen

Amnesty-Gruppe informiert über ihre Arbeit

Die Kempener Gruppe von Amnesty International informiert am heutigen Samstag, 13. Juni, 10 bis 14 Uhr, an einem Stand auf der Engerstraße über ihre Arbeit. Die Mitglieder berichten über die Menschenrechtsarbeit und insbesondere über die seit einem Jahr laufende Stopp-Folter-Kampagne. Obwohl das Folterverbot zum zwingenden Völkerrecht gehört, das absolut und ohne Ausnahme weltweit gilt, wurde von Amnesty International in den vergangenen fünf Jahren Folter und Misshandlungen in rund 140 Ländern dokumentiert. "In einigen Staaten handelt es sich um Einzelfälle, in vielen aber ist Folter an der Tagesordnung. Oft ist die Misshandlung der Festgenommenen ein Mittel der Polizei, um Geständnisse zu erpressen und vermeintliche Ermittlungserfolge zu präsentieren. Oft geschehen Misshandlungen auch im Namen der Sicherheit", so die Kempener Gruppe. Zwar haben seit 1984 inzwischen 155 Staaten die Antifolterkonvention der Uno ratifiziert, trotzdem sei in jüngerer Zeit eine Zunahme der Folterfälle zu beobachten. Die entsprechenden Regierungen rechtfertigten dies unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit und nicht wenige Regierungen ordneten Folter sogar heimlich an, so Amnesty. mehr

Gaza/Tel Aviv

Amnesty International wirft Hamas Folter vor

Der Gaza-Streifen leidet unter seiner eigenen Führung. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der Hamas vor, im Sommer 2014 mindestens 23 angebliche Kollaborateure hingerichtet, Dutzende gefoltert oder entführt zu haben. Die Gewalt sei Teil einer "brutalen Kampagne" gewesen, die den Gaza-Streifen in Angst versetzen sollte, hieß es in einem Bericht, für den Amnesty International mit Verwandten, Zeugen und Aktivisten gesprochen hat. Dem Report zufolge hat die Hamas auch Gefangene exekutiert, die nicht verurteilt waren. mehr